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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Mikado: Zum 20. Geburtstag Verstärkung aus der Luft erhofft

10.04.2018

Prinzhöfte Wenn der Begriff Mikado fällt, dürften viele Menschen an ein Geschicklichkeitsspiel mit bunten Holzstäbchen denken. Doch Mikado, so sagt Birgit Blocks-dorff, stehe für mehr: Das Wort „kommt aus dem Japanischen“, bedeute „erlauchtes Tor“, sei auch Bezeichnung fürs Kaiserhaus, es symbolisiere Experimentelles, Spielerisches, mit Holz-Verbundenes – und passe damit sehr gut zu dem Haus, das in diesem Jahr 20 wird: das Kultur- und Tagungshaus „Mikado“ des Vereins für ganzheitliches Lernen im Wald auf der Großen Höhe.

Erst warme Worte – und danach heiße Rhythmen

Am 1. Mai wird das 20-Jährige des Mikado gefeiert. Der Eintritt ist frei.

Um 12 Uhr geht’s los – mit einem Empfang. Claudia Sanner als eine „Frau der ersten Stunde“, Samtgemeindebürgermeister Herwig Wöbse und Katja Schenkel kommen zu Wort, den musikalischen Part übernehmen Elke Schäfer & Irmtraud Keppler (Querflöte & Harfe), Gisela Tamm sowie die Kita-Voices vom Freinet-Kindergarten in Prinzhöfte.

Ab 14 Uhr heißt es: „Bühne frei“. Zum Mitfeiern und teils auch Tanzen wollen animieren: „Oh Schreck blas nach“ (Jazz, Balkanklänge, Klezmer, Schlager & Schnulzen, karibische Musik), „Mama Giba“, Isi De Bruin (Singer-Songwriterin, Gesang und Gitarre), „C(h)orazon Bassum“, „Folkstrott“ (tanzbarer internationaler Folk). Das Sonntags-Kulturcafé ist von 14 bis 18 Uhr geöffnet. „Klaus der Koch“ (Klaus Melloh) plant drei Menüs.

Am Montag erinnerten Mikado-Mitarbeiterin   Birgit Blocksdorff und Geschäftsführerin Katja Schenkel an die Entstehungsgeschichte – die „schon sehr spannend“ gewesen sei. Die Ausgangslage: Im nahen Zentrum Prinzhöfte, wo eine Gruppe von Reformpädagogen 1985 den Verein für ganzheitliches Lernen gegründet hatte, war 1996 eine freie Schule ins Leben gerufen worden. Nun wurde es dort „enger“. Zeitgleich sah man den Standort durch Pläne für eine Deponie in Wunderburg bedroht.

Da kam die Idee zu einem Immobilienkauf gerade recht: 1996 erwarb der Verein die ehemalige Jugendherberge Horstedter Sand, die ein paar Jahre leer gestanden hatte. „Eineinhalb Jahre lang“ sei dann renoviert worden – mit viel Eigenleistung „und ökologischen Ansprüchen“, wie Birgit Blocksdorff sich erinnerte.

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Anfangs hätten hier viele Veranstaltungen des Vereins stattgefunden. Und heute? Aktuell zähle man etwa 2500 bis 3000 Übernachtungen pro Jahr, je etwa zur Hälfte aus vereinsnahen beziehungsweise anderen Gruppen, sagte Katja Schenkel. Viele kämen immer wieder, seien quasi „Wiederholungstäter“.

Zum „runden Geburtstag“ (siehe Kasten) wünscht sich das Mikado „Verstärkung aus der Luft“: Eine LTE-Antenne soll das Haus auch digital mit der Außenwelt verbinden. Bei der Feier am 1. Mai wird auf Spenden gehofft.

Karsten Kolloge Harpstedt / Redaktion Wildeshausen
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