Ganderkesee/Delmenhorst - Das Schicksal der American-Bulldog-Hündin „Betty“ hat viele Menschen berührt – entsprechend groß wäre wohl das Publikumsinteresse beim Prozess gegen die mutmaßlichen Halter des Tieres gewesen. Nun wurde – mit Blick auf die Corona-Einschränkungen – der ursprünglich für diesen Donnerstag anberaumte Hauptverhandlungstermin vom Amtsgericht Delmenhorst auf den 25. März verlegt. Beginn ist dann um 14 Uhr.

Die Staatsanwaltschaft Oldenburg hatte am 9. Juni Anklage gegen einen 30-jährigen Bookholzberger und eine 25-jährige Ganderkeseerin wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erhoben. Sie hatten die Hündin im September 2019 mit schwersten Verletzungen in eine Delmenhorster Tierarztpraxis gebracht und angegeben, sie in diesem Zustand am Straßenrand der B 212 in Bookholzberg gefunden zu haben. Diese Behauptung entsprach nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft nicht der Wahrheit.

Hergen Schelling
Hergen Schelling Redaktion für den Landkreis Oldenburg (Leitung)