Kirchhatten - Die Raiffeisen-Warengenossenschaft Hatten-Huntlosen eG hat im Jahr 2021 mit 46 Millionen Euro Umsatz ein Rekordjahr verbuchen können. Das hat Geschäftsführer Wilfried Knipper auf der Jahreshauptversammlung im Deutschen Haus in Kirchhatten bekanntgegeben. Die Übernahme der Hatter Mühle und die damit verbundene eigene Mischfutterproduktion seien ein voller Erfolg gewesen, so Knipper. „Das hiesige Getreide aus der Ernte kann somit wieder vor Ort verarbeitet werden.“
Herausfordernd für die Genossenschaft ist nach wie vor der Personalmangel. Nicht alle Stellen konnten besetzt werden und somit kam es gelegentlich an den Tankstellen im Krankheitsfall zu kurzzeitigen Schließungen von Schichten. „Auch die Energiekosten bereiten für das Jahr 2023 Sorgen, zumal es bislang immer noch keine konkreten politischen Regelungen gibt.“ Positiv sei, dass die Genossenschaft auf gesunden Füßen stehe und ordentliche Rücklagen erwirtschaftet habe. „Hoffentlich müssen wir die Rücklagen für die Energiekrise in 2023 nicht antasten“, so der Geschäftsführer.
Für das zu Ende gehende Jahr 2022 rechnet Knipper mit einem Umsatzvolumen von 52 Millionen Euro, ein weiterer Anstieg, der natürlich auch dem starken Preisauftrieb geschuldet sei. Die Ertragslage dürfte sich auf Vorjahresniveau bewegen.
Wiedergewählt in den Vorstand wurden Henning Wieting aus Großenkneten und für den Aufsichtsrat Klaas Böhmer aus Westerburg/Wardenburg). Im Anschluss gab Franz Aumüller von der Agravis einen Vortrag über den Düngemittelmarkt.
