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NWZ-Serie „70 Jahre Rathaus in Neerstedt“ Junges „Bautechnik“-Team stellt Arbeit vor

Die Mitarbeiter der „Bautechnik“ der Gemeinde Dötlingen: (von links) Elias Landsberg, Michael Haaken und Max Kleineidam

Die Mitarbeiter der „Bautechnik“ der Gemeinde Dötlingen: (von links) Elias Landsberg, Michael Haaken und Max Kleineidam

Lea Möller

Neerstedt - Sie arbeiten eng mit den Haus- und Leitungswarten sowie dem Bauhof zusammen: Michael Haaken, Elias Landsberg und Max Kleineidam bilden das noch junge Team des Sachgebiets 65 „Bautechnik“ der Gemeinde Dötlingen. Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Rathauses in Neerstedt geben sie einen Einblick, wie diese Zusammenarbeit aussieht.

Aufträge verteilen

Haaken ist seit 1. Mai, Landsberg seit 1. Juni und Kleineidam seit 1. Juli in dem Team tätig. Während die beiden Letztgenannten ihre Ausbildungen gerade erst hinter sich haben, ist Sachgebietsleiter Haaken seit 35 Jahren im öffentlichen Dienst tätig, erzählt er. Abwasserbeseitigung und „Bauhof“ fallen in seinen Zuständigkeitsbereich. Er koordiniert die Haus- und Leitungswarte – das heißt, dass er ebenso gemeindeeigene Gebäude sowie alle Kanäle im Blick hat. Zudem koordiniert er den Bauhof, der wiederum für Grünflächen, Wegeränder etc. zuständig ist. Das Vergabewesen läuft auch über Haakens Schreibtisch. „Ein Beispiel: Die Kita in Brettorf möchte über einer Sandkiste ein Sonnensegel haben.“ Sein Sachgebiet bestimmt das Produkt, beauftragt die Firma, nimmt die Abnahme vor.

Pumpwerke im Blick

Wenn eines der Pumpwerke ausfällt, sorgt Haaken dafür, dass die Entsorgung dennoch aufrechterhalten bleibt. Mit Themen wie Blühwiesen und nachhaltiger Bepflanzung beschäftigt sich der Sachgebietsleiter ebenfalls: „Klimaschutzmaßnahmen werden immer aktueller – was ich gut finde.“ Durch den Bauhof beziehungsweise die Haus- und Leitungswarte, die eine Kontrollpflicht hätten, erfahre er zum Beispiel auch von abgängigen Radwegen oder beschädigten Bushaltestellen. Haaken muss abwägen, welche Maßnahme am besten wäre. „Wir überlegen dann: Wo macht eine Investition oder Unterhaltung noch Sinn?“

Da auch er sieht, dass die Arbeit eher mehr denn weniger wird, fände er es zudem gut, wenn sich die Bürgerinnen und Bürger mehr in die Grünpflege mit einbringen würden. „Zum Beispiel mit Beet-Patenschaften.“

Für Grundstücks- und Gebäudemanagement zeichnen seine beiden Kollegen verantwortlich. Darunter fällt nicht nur die Unterhaltung, sondern auch die Prüfung gemeindeeigener sowie angemieteter Liegenschaften. Bei Gebäudebegehungen werde geschaut, was wo fehlt. Pachtangelegenheiten, Miete, Vorkaufsrecht – das sind weitere Schlagwörter, die Kleineidam nennt. Auch kümmern sie sich um den Verkauf von Grundstücken: Hier nehme derzeit zum Beispiel das Neubaugebiet „Geveshauser Höhe“ in Neerstedt einen großen Bereich ein. Kleineidam trägt die Bewerbungen ein und sichtet sie, „wenn es mehr Bewerber als Plätze gibt, wird ein Punktesystem genutzt“.

Öko-Konto aufarbeiten

An der Entwicklung moderner Grünpflegemaßnahmen ist die „Bautechnik“ beteiligt, an der Aufarbeitung des „Öko-Kontos“ für Kompensationsmaßnahmen, die Unterhaltung von Straßen und Wegen sowie Ortsbeschilderungen und Hausnummern sind weitere von mehreren Aufgaben. Und wenn ein Anruf aus der Bevölkerung kommt, der die „Bautechnik“ nicht direkt betrifft, leitet das Team es beispielsweise an den Bauhof weiter – eine enge Zusammenarbeit eben.

Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen
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