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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Rauchzeichen vorm Rathaus

14.03.2014

EWE-Chef Dr. Werner Brinker müsse wohl mal öfter nach Wildeshausen kommen, meinte so mancher Gast nach dem Schaffermahl. Das lag einerseits an etlichen Pointen in seiner Rede. Aber auch an der noch zu verbessernden Kenntnis der Wildeshauser Verhältnisse. Denn gleich zu Beginn seiner Rede hatte er sich gefreut, im „Wildeshausener“ Ratssaal vor der „Wildeshausener“ Gilde sprechen zu dürfen. Da ging zweimal ein Raunen durch die Wildeshauser Reihen. Doch mit einigen Sprüchen über Gregor Gysi („Manche behaupten, seine Schnauze ist größer als er selbst“) hatte Brinker die Lacher schnell wieder auf seiner Seite (NWZ  berichtete).

Bevor der EWE-Chef mit seiner Rede beginnen konnte, musste er sich noch etwas gedulden. Vor dem historischen Rathaus hatte sich rund die Hälfte der Gäste in einer ziemlich mächtigen Dampfwolke versammelt. Da die Feuerwehr mit Kreisbrandmeister Andreas Tangemann an der Spitze reichlich vertreten war, brauchte auch niemand alarmiert zu werden. Ohnehin hatte die mächtige Rauchentwicklung einen harmlosen Hintergrund. Bei dem schönen Wetter gönnte sich so mancher Gast statt einer gleich zwei Tonpfeifen. Und der designierte Landrat Carsten Harings gestand: „Mir schmeckt dieser Brauch“.

Für mächtig Qualm sorgten auch König Jörg Schilling und Schaffer Christian Harting, die den Gästen per Fidibus die Pfeifen ansteckten. Angesichts des schönen und warmen Sonnenuntergangs hielt sich das Gemecker über das Rauchverbot im historischen Ratssaal auch in Grenzen. Vor einem Jahr sah das im Schneegestöber noch anders aus.

Jede Menge Glückwünsche bekam Oberst Ernst Frost (ovales Bild links) für seine launige Rede (NWZ  berichtete). Die Taktik gegen das Abhören der Handys bekam von den Gästen den größten Applaus des Abends. „Dann muss ich ja jetzt alle paar Tage den Handyspeicher löschen“, meinte ein Gast beim Tonpfeifenrauchen. Was er wohl zu verbergen hat...

Ein ganz dickes Lob gab es auch für die Fähnrichs-Frauen Anja Kreienborg, Katrin Ahlers, Britta Mahlstede, Melanie Tschöpe, Kirsten Seyffart und Schafferfrau Nina Harting. Die sechs leisteten zusammen mit ihren Männern Schwerstarbeit und schafften einige hundert Rollmöpse, Matjes, Bismarck-Heringe und Bratrollmöpse heran. Dazu gab es frische Bratkartoffeln, Herings- und Kartoffelsalat.

In Sachen musikalischer Begleitung gab es ebenfalls ein bewährtes Menü. Uwe Hinrichs (ovales Bild rechts) von den Red Boys sorgte im Hintergrund für die richtigen Töne.

Gilde-Presseoffizier Manfred Wulf hatte in diesem Jahr deutlich weniger zu tun. Vor einem Jahr hatte es in den Tagen vor dem Schaffermahl jede Menge Anfragen überregionaler Medien gegeben – wegen des Wirbels um Gregor Gysi. Übrigens: In diesem Jahr ist die Wartezeit zwischen Schaffermahl und Gildefest besonders lang – noch 87 Tage zeigt die Uhr an. Vor einem Jahr hatte Pfingsten noch drei Wochen früher gelegen.


  www.nwzplay.de 
Mehr Bilder vom Schaffermahl unter   www.nwzonline.de/fotos-landkreis 

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