Huntlosen - Der Reitclub Huntlosen hatte zur ersten Veranstaltung der Jagdreiter in diesem Jahr eingeladen. Doch die Beteiligung war gering. Nur vier Reiter fanden sich am Samstag zum Stelldichein auf dem Dorfplatz ein. Von dort ging es zum jagdähnlichen Ausritt mit Ermittlung der Fuchsschwanzsieger. Auf Natursprünge im Gelände wurde verzichtet. „Die Teilnehmerzahl ist eine große Enttäuschung“, sagte Volker Meinjohanns, der die Vorsitzende Gitta Tempelmann vertrat. Die letzte Jagdreiterveranstaltung hatte der RC vor vier Jahren ausgerichtet. Dann kam Corona dazwischen.
Nach den Jagdsignalen des Reiterfanfarenzuges Höven machten sich die zwei Reiter und zwei Reiterinnen auf den Weg durch die Spätsommerlandschaft. Mangels Starter gab es kein Anfängerfeld. Geplant war eine Strecke von rund 13 Kilometern Länge. Einen Zwischenstopp gab es bei Familie Naber, die für Kuchen und Getränke sorgte.
Nach der Rückkehr zum Gut Huntlosen wurden die Fuchsschwänze ausgeritten. Wie Urte Naber, Schriftführerin im RC Huntlosen, mitteilte, schnappte sich bei den Amazonen Dr. Frederike Rehker (RSC Handorf Langenberg), die Trophäe. Im Mittelfeld konnte Rainer Anten (RV Visbek) den Fuchsschwanz gewinnen. Bei den Senioren war Dirk Tebken (St. Hubertus Garrel) und bei der Jugend Kim Abeln (RC Leichttrab Huntlosen) erfolgreich.
Die ursprünglich vorgesehen Fuchsschwanzjagd des Reitervereins Ahlhorn am Samstag, 9. September, findet nicht statt, war auf Nachfrage zu erfahren.
