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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Natur: Richtiges Füttern im Winter

09.01.2015

Wardenburg Kaum wird es etwas kälter, hängen schon die ersten Futterknödel an Bäumen, Vogelhäuser werden passend hergerichtet oder Essbares auf der Erde verstreut. „Die Menschen meinen es gut, aber es gibt beim Füttern von Vögeln einiges zu beachten“, sagt Marie-Carlotta Müller von der Biologischen Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH).

Zum Schutz gefährdeter Tierarten

Die Biologische Schutzgemeinschaft Hunte Weser-Ems (BSH) setzt sich als niedersachsenweit tätiger, gemeinnütziger und ehrenamtlich geleiteter Natur- und Umweltschutzverband für die Schaffung und Erhaltung einer artgerechten Umwelt ein.

Seit mehr als 30 Jahren sichert, erwirbt und pflegt die BSH wertvolle Landschaften zwischen Nordsee und Mittelgebirge.

Weitere Informationen: Telefon  0 44 07/51 11 oder im Internet unter

    www.bsh-natur.de

Denn: So wichtig es sei, bei Frost ausreichend Futter zur Verfügung zu stellen, so drohe bei übermäßigem Füttern die Vermenschlichung der Tiere, erklärt sie. Statt sie das ganze Jahr über mit Nahrung zu versorgen, sollte „der Garten so gestaltet werden, dass die Vögel dort immer ausreichend Essbares vorfinden, etwa wenn fruchttragende Gehölze gepflanzt werden“, erklärt Müller.

Damit möglichst alle Vogelarten ihre Nahrung bekommen, empfiehlt die BSH das Aushängen von Futterknödeln, die Unterbringung in Futtersilos und -säulen oder Vogelhäusern. Bei letzteren „sollte aber darauf geachtet werden, sie regelmäßig zu reinigen, da die Vögel dort auch längere Zeit Unterschlupf finden können. Dann besteht durch Unrat die Gefahr von Salmonellen im Futter“, sagt Müller. Ansonsten empfiehlt sie, möglichst heimische Saaten zu verstreuen.

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Unterschiedliche Vogelarten haben eigene Nahrungsansprüche. Diese Vögel könnten in den Gärten auftauchen:

 Körnerfresser: Bergfink, Birkenzeisig, Bluthänfling, Buchfink, Erlenzeisig, Feldsperling, Fichtenkreuzschnabel, Gimpel (Dompfaff), Goldammer, Grünfink (Grünling), Haussperling, Kernbeißer, Stieglitz (Distelfink).  Gemischtköstler: Blaumeise, Buntspecht, Grauspecht, Haubenmeise, Kleiber, Kohlmeise, Mittelspecht, Sumpfmeise, Tannenmeise, Weidenmeise.  Weichfresser: Amsel (Schwarzdrossel), Gartenbaumläufer, Haubenlerche, Heckenbraunelle, Rotdrossel, Rotkehlchen, Schwanzmeise, Seidenschwanz, Singdrossel, Star, Wacholderdrossel, Waldbaumläufer, Wintergoldhähnchen, Zaunkönig.  Allesfresser: Eichelhäher, Elster, Tannenhäher und andere Rabenvögel.

Nicht alle Vögel, die in Mitteleuropa überwintern, sind heimische Standvögel. Der Bergfink und der Seidenschwanz etwa, sind nordische Zugvögel, denen es in Mitteleuropa warm genug zum Überwintern ist.

Manchmal kommt es auch vor, dass hungrige Turmfalken, Sperber und Eulen in die Nähe von Futterstellen kommen, um Singvögel zu schlagen. In diesem Fall raten Experten dazu, sie gewähren zu lassen, denn diese Arten seien stark bestandsbedroht und müssten daher geschützt werden. Das Erbeuten von Singvögeln gehöre zu ihrem natürlichen Verhalten. Außerdem werde der Singvogelbestand durch die Auslese gesundgehalten – bevorzugt würden kranke und alte Vögel geschlagen, da sie eine leichte Beute sind, heißt es bei der BSH.

Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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