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RS Bau in Harpstedt Unternehmen feiert 25-jähriges Bestehen

Übergabe in Harpstedt: (von links) Innungsobermeister Herbert Oetken, Geschäftsführer Rolf Schütte sowie Sabine Schütte, Assistentin der Geschäftsführung

Übergabe in Harpstedt: (von links) Innungsobermeister Herbert Oetken, Geschäftsführer Rolf Schütte sowie Sabine Schütte, Assistentin der Geschäftsführung

Verena Sieling

Harpstedt/Dötlingen - Ja, es sei ein körperlich anstrengender Beruf, gibt Rolf Schütte zu. Und wie andere Bereiche habe auch seine Branche zu wenige Auszubildende. „Aber es ist ein Beruf, der Zukunft hat“, sagt der Chef der Baufirma RS Bau. Sein in Dötlingen gegründetes Unternehmen feierte nun 25-jähriges Bestehen und erhielt dafür die Silberne Ehrenurkunde der Handwerkskammer Oldenburg. Innungsobermeister Herbert Oetken von der Baugewerken-Innung Delmenhorst/Oldenburg-Land überreichte die Auszeichnung.

Nachfrage steigt wieder

Dass Schütte und sein Team gebraucht werden, zeigte sich nicht zuletzt um den Jahreswechsel herum: In vielen alten Kellern stand aufgrund des Unwetters das Wasser, erinnert er sich. Das Mauerwerk musste von innen abgedichtet werden. Kellersanierung sei schon immer eine Spezialisierung der Firma gewesen.

Die RS Bau GmbH aus Dötlingen hat 2022 den Betrieb Eduard Ranke Bau in Harpstedt gekauft, dessen ehemaliger Geschäftsführer Rolf Ranke seither als technischer Angestellter in der Firma weiterarbeitet. Eduard Ranke Bau war 1848 gegründet worden und hatte bis zur Übernahme schon öfter mit RS Bau zusammengearbeitet, so zum Beispiel am Neubau der Netto-Filiale in Harpstedt. In Dötlingen sind sieben Mitarbeiter tätig, am neuen Verwaltungssitz in Harpstedt sechs, dazu kommt ein Maurerlehrling.

Die RS Bau realisiert unter anderem Gewerbehallen, hier sei die Nachfrage gleichbleibend. Anders sah das zwischenzeitlich bei den Einfamilienhäusern aus: Der plötzliche Wegfall der Förderung für KfW 55-Häuser, Inflation und hohe Baustoffpreise sorgten dafür, dass viele Leute nicht mehr bauen wollten. Jetzt aber laufe es in dem Bereich wieder besser an, beobachtet Schütte.

„Wird gebraucht“

Das neue Handwerk sei im Wandel, ergänzt er mit Blick auf Häuser beispielsweise in Holzbauweise. Es geht bei Schüttes Arbeit aber nicht nur um Neubauten, „es wird viel renoviert und umgebaut“, sagt der 57-Jährige. Aktuell sei das Unternehmen in Harpstedt und Wildeshausen tätig, aber auch „bis nach Oldenburg und Visbek“. Dies zeige ihm: „Das Handwerk wird gebraucht.“

Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen
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