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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Samariter & Spenden

30.09.2017

Den Teilnehmern des Integrationskurses und des Orientierungskurses „Leben in Deutschland“ im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn wurden am Donnerstag im Grünen Zentrum in Huntlosen Zertifikate überreicht. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Großenkneten, Thorsten Schmidtke, war gekommen, um den Absolventen und ihren Familien zur bestandenen Prüfung zu gratulieren. Vom 17. Oktober 2016 bis zum 7. September 2017 lernten die Integrationskurs-Besucher an vier Tagen in der Woche von jeweils 8 bis 12.15 Uhr.

Die Lehrerin Yegane Yildirim von der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen (LEB) ist auch vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge anerkannt. Sie war stolz, dass die Teilnehmer – teils erst seit kurzer Zeit in Deutschland – so gut mitgemacht und abgeschnitten haben. Insgesamt 14 Geflüchtete – unter anderem aus Syrien, dem Libanon, aus dem Irak – oder Zuwanderer aus Litauen – traten zum Test „Leben in Deutschland an“ und alle waren erfolgreich.

Hammadi Joulih aus Syrien, sowie drei weitere Teilnehmer schlossen den Test mit der Höchstpunktzahl ab. „Ich habe immer am Handy gelernt“, sagte sie, froh über das Ergebnis. Zum „Deutsch-Test für Zuwanderer“ traten 25 Personen an, davon schafften sieben das B1 Niveau – „Fortgeschrittene Sprachverwendung“. Dieses ist Voraussetzung für die Einbürgerung. 12 Teilnehmer erlangten das A2-Niveau, also grundlegende Kenntnisse. Sie bekommen nun weitere 300 Stunden Unterricht, können dann erneut zum Test antreten und sich damit das B1-Level erarbeiten.

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Die Regionalleiterin des Büros Oldenburg der LEB, Karin Pieper, erklärt: „Diese Kurse haben zum Ziel, dass die Personen so schnell wie möglich in Jobs finden und am Alltag teilnehmen können.“

Über 14 000 Personen hat die Theater-Gruppe des Johanniter-Ordens inzwischen mit Puppentheaterstücken bespielt. Professor Dr. Detlev Mühlenstedt organisiert die Auftritte der Gruppe, die heute insgesamt elf Mitglieder umfasst. Die Idee dazu hatten vor über zehn Jahren Karl-Julius Hübben und Professor Dr. Jürgen Helle. Hübben fertigte alle Puppen und Kulissen von Hand. Ungefähr 400 Aufführungen haben jeweils vier Akteure inzwischen gezeigt – fast immer mit im Gepäck ist das Stück „Der barmherzige Samariter“. So auch am Donnerstag, als Margarete Helle, Barbara Gutsche, Friedrich Ristow, Dr. Martin Gutsche und Mühlenstedt die Grundschule in Ahlhorn besuchten. Die vier dritten Klassen lauschten gebannt dem Puppenspiel, bei dem auch immer wieder Fragen in Richtung der Schüler gestellt wurden. Schulleiter Ulrich Meiners freute sich über den Besuch der Theatergruppe: „Die Message passt in die aktuelle Situation. Wir haben viele Schüler mit Migrationserfahrung“, erzählte er. Die Botschaft des Stückes fasste Mühlenstedt auch für die Kinder vor Beginn des Puppenspiels zusammen: „Unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Überzeugung, Religion oder Geschlecht soll man Menschen helfen, wenn sie in Not sind. Das wisst ihr ja sicherlich, oder?“ Ein einstimmiges und lautes „Jaaaa“ war eindeutige Antwort genug.

Eine Kletteraktion für geflüchtete und deutsche Kinder gab es am Dienstag im Rahmen der interkulturellen Woche. Insgesamt 30 Kinder im Alter von 5 bis 14 Jahren freuten sich über die Aktion. Das Team der Pfadfinderbildungsstätte brachte die Kinder in schwindelerregende Höhen. Die Integrationsbeauftragte der Gemeinde Großenkneten, Ann-Christin Gerricks, organisierte den Transport der Kinder vom Sprachcafé in Ahlhorn nach Sage. „Die Kinder waren begeistert, mein Auto und der Bulli sind schmutzig – also eine rundum gelungene Veranstaltung“, so Gerricks. „Alles in allem eine gelungene Aktion und ein kleiner Baustein der Integration“, meinte auch Dirk von der Heide, Leiter der Pfadfinderbildungsstätte, zu der Veranstaltung, die nun schon zum wiederholten Male stattfand.

Zeitgleich fand der wöchentliche Sprachtreff, der ehrenamtlich organisiert wird, statt. Auch dieser war laut Gerricks sehr gut besucht. Diejenigen, die nicht beim Klettern mitmachen konnten oder wollten, wurden von Erwin Dierks und Anastasia Warkentin vom Diakonischen Werk mit einer Bastelaktion und einem Spieleparcours auf Trab gehalten. Zudem war der Graf von Zeppelin-Fahrradservice anwesend und hat kostenlos Reparaturen an Rädern angeboten.

Der Förderverein der Faustballabteilung des Ahlhorner SV hat schon so manche Spende erhalten. aber eine derartige Summe auf einen Schlag ist dann doch die große Ausnahme. Aus dem Hause Salvana – Zestermann konnte sich der Förderverein um den Vorsitzenden Frank Albrecht und den Leiter der Faustball-Abteilung, Ulrich Meiners, jetzt über einen Scheck in Höhe von 2500 Euro freuen. Salvana-Verkaufsabteilungsleiter Josef Koopmann überreichte ihn als Zeichen der Verbundenheit der Firma mit dem Ort. Seit 1991 ist der traditionsreiche Mineralfutter-Produzent mit Hauptsitz in Elmshorn an der Lether Gewerbestraße in Ahlhorn ansässig, einer von drei Standorten in Deutschland. Salvana zählt zu den marktführenden Firmen in der Branche, wie Koopmann bei der Übergabe des Schecks berichtete. Der Förderverein steckt das Geld in die Nachwuchsarbeit der Abteilung.

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