Sandhatten - Wenn in der heutigen Zeit die Landjugend eine Veranstaltung organisiert, dann kommt schnell eine dreistellige Zahl an Teilnehmer zusammen. So war es auch jetzt in Sandhatten. Die Landjugend Hatten erwartete den Besuch einer anderen Gruppe aus Niedersachsen – nur welche, das blieb bis zum Erscheinen des Reisebusses geheim. Wie sich dann um 13 Uhr herausstellte, war es die Landjugend Samern-Ohne, die sich mit 60 jungen Frauen und Männern auf die Reise gemacht hatte. Die wohnen nicht gerade um die Ecke: Ohne ist eine der ältesten Siedlungen im westlichen Niedersachsen und zählt zur Samtgemeinde Schüttorf im Landkreis Grafschaft Bentheim.

Die Hatter Gastgeber hatten insgesamt acht Spiele vorbereitet, die, selbstverständlich augenzwinkernd, etwas mit dem Landleben zu tun hatten – darunter Gummistiefel-Weitwurf, Rundballen rollen und Trecker ziehen. „Um uns besser kennenzulernen, haben wir gemischte Neuner-Gruppen gebildet“, erzählt Lena Kreye, die neuerdings für die Öffentlichkeitsarbeit der Hatter Gastgeber zuständig ist.

Am späteren Abend wurde dann auch noch in der Landjugendhütte beim Sandhatter Feuerwehrhaus zur Musik eines DJ getanzt. Zwei Zelte gaben zusätzlich Schutz vor der Witterung, als es zwischenzeitlich regnete. Erst um 22 Uhr brachen die Samern-Ohner wieder in Richtung niederländische Grenze auf. Ein Gegenbesuch ist fürs Jubiläumsjahr 2022 angedacht, wenn der Verein aus der Samtgemeinde Bentheim einen runden Geburtstag feiert. „Wir hatten echt viel Spaß, es war eine sehr gelungene Veranstaltung“, lautet das Fazit von Lena Kreye.

Das Treffen fand in der Reihe „Fahrt ins Blaue“ statt, die die niedersächsische Landjugend initiiert hat. Wie bei allen anderen Veranstaltungen in 2021 gilt die 3-G-Regelung.