Hude - Zur Lesung in der Reihe „Literatur in der Remise“ hat der Freie Deutsche Autorenverband (FDA Nord) für Mittwoch, 5. April, den Satiriker Markus Tönnishoff eingeladen. Ab 19.30 Uhr wird der 57-Jährige in der Huder Klosterremise seine tiefschürfenden Gedanken zu Politik und Alltag zu Gehör bringen. Ist es etwa sinnvoll, ein Atomkraftwerk im Keller zu bauen? Kommt das Klopapier bald per Fax ins Haus? Und wie hört es sich an, wenn bei der Polizei gespart wird und ein Computerprogramm durch den Notruf führt?

Diese Überlegungen sind nicht nur Zwerchfell erschütternd, sondern beinhalten auch nachdenkliche Töne. Oft wird ein Problem erst durch die satirische Übertreibung beleuchtet bewusst gemacht. Und auch wenn man es kaum glauben mag: Der Aufhänger der Geschichten entspringt stets der Realität.

Tönnishoff hat in Bremen Politikwissenschaften studiert und eine Ausbildung zum Tageszeitungs- und Online-Redakteur absolviert. Er hat für Die Welt, die Berliner Zeitung und den Weser-Kurier geschrieben. Ebenso war er in der PR-Branche tätig. Prof. Dr. Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins Deutsche Sprache, schreibt über Markus Tönnishoff: „Karl Valentin lebt. Ich habe mich lange nicht mehr so gut amüsiert.“ Im Anschluss steht der Autor für Fragen und Diskussionen zur Verfügung.