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Schaffermahl in Wildeshausen Bürgermeister lobt, dass Stadt „auf gutem Weg“ sei

Beim Pfeiferauchen: (von links) die Bürgermeister Jens Kuraschinski, Thorsten Schmidtke und Stefan Wachholder sowie Landrat Christian Pundt

Beim Pfeiferauchen: (von links) die Bürgermeister Jens Kuraschinski, Thorsten Schmidtke und Stefan Wachholder sowie Landrat Christian Pundt

Torsten von Reeken

Wildeshausen - Die gute Stimmung während des Tonpfeiferauchens vor der Rathaustür passte zur Rede des Bürgermeisters und Generals der Gilde, Jens Kuraschinski. Die Stadt und die Wildeshauser Schützengilde luden wieder zum traditionellen Schaffermahl ein. Neben dem designierten Oberst Friedrich Ahlers und Ehrengast Landrat Dr. Christian Pundt ergriff auch Kuraschinski das Wort.

108-mal geblitzt

Dabei war unter anderem „007“ Thema: Im September 2023 hatte die Stadt die Aktion gestartet, bei der dazu aufgefordert wird, in der Wildeshauser Innenstadt sieben Stundenkilometer beziehungsweise Schritttempo zu fahren. „108 Verkehrssünder wurden bisher geblitzt“, hielt der Bürgermeister fest. Das schnellste Auto sei mit 21, das schnellste Fahrrad mit 31 km/h unterwegs gewesen.

Beim Schaffermahl: Bürgermeister Jens Kuraschinski (links) und Landrat Christian Pundt

SCHAFFERMAHL IN WILDESHAUSEN Statt Bohlen oder Klum kommt Pundt – So war das traditionelle Heringsessen

Verena Sieling
Wildeshausen

Die Gruppe Die Grünen/Die Linke hatte vor kurzem zudem beantragt, die Westerstraße für zwei Jahre testweise in eine Fußgängerzone umzuwandeln. Eine Idee, die bei Geschäftsleuten auf Widerstand trifft. „Wir sind gut beraten, die Ratschläge aus der Kaufmannschaft aufzunehmen“, sagte dazu Kuraschinski. Nicht nur hinsichtlich der Innenstadtumgestaltung war er ansonsten der Meinung: „Die Stadt ist auf einem guten Weg.“ Die Freibadsanierung, deren Spatenstich vor rund drei Wochen stattfand, sei ein großer Schritt. Das UZW (Urgeschichtliches Zentrum Wildeshausen), das derzeit gebaut wird, sei nicht nur „ein einfaches Museum“ – das Richtfest soll nach Ostern gefeiert werden.

Und der zunächst umstrittene neue Spielplatz auf der Burgwiese werde gut angenommen und auch von Familien aus Nachbargemeinden genutzt. „Die kritischen Stimmen sind nach und nach verhallt.“

25. Jubiläum

Der Bürgermeister sprach aber auch von Rückschlägen und nannte hier die Verlegung des Wochenmarkts – die Anfang Februar wieder zurückgenommen wurde. Seit 2022 war der Wochenmarkt nicht nur auf dem Marktplatz und in der Wester-, sondern auch in der Huntestraße zu finden gewesen. Schlussendlich blickte er bereits jetzt auf das Jahr 2028: Dann feiert die Gilde 625-jähriges Bestehen und damit das 25. Jubiläum.

Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen
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