Wardenburg - „Dann, wenn jedes Kind auf der ganzen Welt für ein anderes es Weihnacht werden lässt, dann wird Weihnachten wirklich überall ein Fest“. Mit diesen Zeilen rührten die „Zitronenfalter“ der Grundschule Wardenburg alle Zuhörerinnen und Zuhörer beim Weihnachtskonzert in der Integrierten Gesamtschule am Everkamp. Nach einigen Jahren Coronapause setzte die Wardenburger Schule ihre Tradition der weihnachtlichen Konzerte fort. Die Schülerinnen und Schüler präsentierten ein besinnlich-beschwingtes Programm und machten die Aula zum Konzertsaal. Von „O du fröhliche“ bis zu „Last Christmas“, von der „Weihnachtsbäckerei“ bis zu „Winter Wonderland“ zog sich die Spannbreite der musikalischen Beiträge, die die Jungen und Mädchen acht Wochen geprobt hatten.
Die Solisten, Chöre und Ensembles aus den einzelnen Jahrgängen – auch die Lehrer waren mit einem Chor vertreten – zeigten, dass der Musikunterricht an der IGS ein beachtliches Niveau aufweist. Dafür verantwortlich zeichneten Katharina Melloh und Arne Fleischhut, die den Abend gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern auf die Beine gestellt hatten. Vertreten war auch der Förderverein, der in der Pause für Punsch, Kaffee und Kuchen sorgte. Als krönenden Abschluss gab es einen Auftritt des ukrainischen Orchesters Obryschyn Park, das einige Tage im Blockhaus Ahlhorn verbringt und für den Auftritt nach Wardenburg gekommen war. Eine Premiere als Moderatorin feierte Fünftklässlerin Isabel Janssen, die nur „etwas nervös“ war. „Ich stelle mir immer vor, ich bin ganz allein im Raum“, verriet sie ihr Rezept gegen Lampenfieber und sang beim abschließenden „Leise rieselt der Schnee“ aus voller Kehle mit.
