NWZ -Berichte über die Ratssitzung am 15. Dezember

Wenn in der öffentlichen Ratssitzung am 15. Dezember die Bevölkerung von Hude in der Sache „mitgenommen“ werden sollte, so ging das bei den Themen Errichtung eines Bürogebäudes zwischen DRK und Rathaus, Sanierung des Rathauses, dem Haushalt 2017 und der Investitionsplanung vollkommen daneben.

Es wurden weitreichende Beschlüsse ohne belastbare Fakten gefasst! Unklar ist: welcher Raumbedarf besteht für die Verwaltung und ggf. für die Rettungswache und / oder die Schulungsaktivitäten des DRK. Wer wird belastbare langfristige Mietverträge mit der Gemeinde schließen? Ist eine Verdopplung der Schulden in 2017 für die Gemeinde und eine Erhöhung auf das fast vierfache (11,6 Mio €) bis Ende 2019 noch solides Finanzgebaren?

Zur Beantwortung dieser Fragen gab es keinerlei sachliche Diskussion. Nur gegenseitige Schuldzuweisungen und Versäumnisse wurden vehement artikuliert.

Hinzu kamen Aussagen wie: Sie wollen doch nur das Rathaus „platt machen“!

Nur Polemik?

Bei dieser schwammigen Faktenlage wünscht sich der Bürger den Faktencheck! Aber was macht eine Mehrheit des Rates: Sie winkt ohne Diskussion den Haushalt 2017 und den Investitionsplan 2016 – 2020 mit den ungesicherten Planzahlen durch.

Warum werden nicht einvernehmlich belastbare Planungen erstellt und dann erst die richtigen Weichen gestellt?

Dazu ist Zeit genug vorhanden, zumal die Rettungswache jetzt erst einmal am Reiherholz untergebracht ist. Solidität ist gefragt!

Horst Linnemann Hude