Für Aufsehen sorgten am Wochenende Pascal Meier und sein Freundeskreis, darunter der Gildeclub „Lord of the Pfingst“, in der Wildeshauser Innenstadt. Weil Meier, der bei der Luftwaffe in Koblenz tätig ist, aus beruflichen Gründen am Pfingstdienstag nicht mit ausmarschieren konnte, musste er im Schwarzrock und hoch zu Ross durch die Straßen reiten. Da traf es sich gut, dass der Wildeshauser kürzlich 25 Jahre alt wurde. Am Abend wurde im Dorfhaus Düngstrup kräftig gefeiert.
Unter der Leitung von Rolf Lambertz, dem Vorsitzenden der Kolpingsfamilie Wildeshausen, waren 49 Teilnehmer zu einer Reise ins Elsass gestartet. Ziel war unter anderem Straßburg, die historische Hauptstadt des Elsass. Heute gilt die französische Großstadt vor allem als Sitz vieler europäischer Einrichtungen. Die Kolpingsfamilie folgte mit der Fahrt einer Einladung des CDU-Europaabgeordneten Prof. Dr. Hans-Peter Mayer (Vechta). Bewundert wurden bei der Reise bedeutende Bürgerhäuser in Colmar bzw. Requiwihr. Auch eine Stadtbesichtigung in Straßburg und eine Schifffahrt auf dem Flüsschen Ile standen auf dem Programm. Höhepunkt war der Besuch im Europäischen Parlament in Straßburg, wo Mayer und die slowenische EU-Abgeordnete Ljudmilla Novak die Gruppe begrüßte. Anschließend konnten die Wildeshauser die Plenarsitzung im
Parlament verfolgen. Eine Wiederholung ist gern gesehen, meinte Lambertz nach der Reise.
In einem neuen Ambiente will sich demnächst das Fitness-Center Wildeshausen präsentieren. Der neue Inhaber Dirk Westerhoff (ovales Bild, rechts) der das Sportstudio von Marlies Sieburger übernahm, hat sich zusammen mit seinem Geschäftspartner Stefan Titze vorgenommen das Fitness-Center einem gehobenen Standard anzupassen. Westerhoff, der zuvor drei Jahre als Trainer am Studio an der Daimlerstraße arbeitete, will die Wildeshauser mit neuem Mobiliar und Farbkonzept zu mehr sportlicher Aktivität animieren. Zwecks Umgestaltung schließt das Center vom 12. bis 20. Juli, um dann als „Kompetenzzentrum für Gesundheit“ neu eröffnen.
Glückwünsche überbrachte Großenknetens Bürgermeister Volker Bernasko kürzlich dem ortsansässigen Zahnarzt Michael Wannicke. Er war vor fünf Jahren gemeinsam mit seiner Ehefrau Gabriele und den Kindern Henrik und Leif aus dem hessischen Biedenkopf nach Großenkneten gezogen. Sein erster Patient nahm am 30. Juni 2003 im Behandlungsstuhl Platz. In der Praxis arbeiten außerdem noch fünf Mitarbeiterinnen, so Wannicke.
Fitness ist bei Polizisten Ehrensache. Wie sollten sie sonst im Ernstfall einen Räuber angemessen verfolgen können? Darum gibt es bei jeder niedersächsischen Polizeiinspektion einen „Tag des Sports“. In diesem Jahr zog es einen Großteil der Beamten aus der Polizeiinspektion Delmenhorst/Oldenburg-Land ins Wildeshauser Fitness-Center „Gym 80“. Dort tauschten die Polizisten ihre Uniform mit dem Turnzeug, um beim „Spinning“ unter Anleitung drei Stunden lang an die Grenzen ihrer konditionellen Leistungsfähigkeit zu gehen. Auch Fitness-Studio-Inhaber Reiner Sauck zeigte sich begeistert.
Ein Wiedersehen gab es für Evelyn Goosmann, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Wildeshausen, bei der Entlassfeier an der Realschule Wildeshausen mit ihrer ehemaligen Klassenkameradin Dörte Biedermann. „Wir haben damals bis zum frühen Morgen gefeiert“, erzählte Goosmann, „Frühstücks gab’s anschließend auf der Burgwiese.“ Auch Schulleiter Steffen Akkermann ging in seiner Begrüßungsrede ausführlich auf Biedermann, die seit langem als Sekretärin an der Realschule arbeitet, ein: „Sie ist in einer Person unsere Geschäftsführerin, medizinisch-technische Assistentin, Leiterin des kooperativen Managements und des Informationszentrums, unsere Fachkraft für Organisationsabläufe und Kommunikationswirtin“, betonte Akkermann.
Unterstützung für den weiteren Ausbau der Pfadfinderbildungsstätte in der Sager Schweiz kam vom Verband der Landschaftsgärtner Niedersachsen-Bremen. Angelika Kaminski, Referentin für Nachwuchsförderung bei dem Verband, überreichte dem Leiter der Bildungsstätte, Dirk von der Heide, einen Scheck in Höhe von 300 Euro. Damit sollen Werkzeuge angeschafft werden. Der Einsatz der Pfadfinder, die ihre Bildungsstätte derzeit renovieren, sei absolut förderungswürdig, hieß es.
