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Selbst Kuli wird zum Ersatzteil

02.10.2007

Gerast worden ist am Wochenende bekanntermaßen in Bookholzberg – und das ganz legal. 26 Starter stürzten sich (wie berichtet) beim ersten Bobby-Car-Rennen um den NWZ-Cup die Straße „Zur Rampe“ herunter. Und alle kamen heil unten an – im Gegensatz zu so manchem Bobby-Car. Eines zerlegte es völlig, bei anderen wiederum fehlte plötzlich ein Rad oder eines der selben eierte nach dem Lauf doch sehr bedenklich. Doch die Rennfahrer erwiesen sich nicht nur als äußerst tollkühn, sondern waren auch bei der Reparatur sehr einfallsreich. Kurz überlegen, ob er denn zum zweiten Lauf antreten sollte, musste genau deshalb aber der Starter der NWZ. Beim Blick unter sein geliehenes Bobby-Car stellte er fest, dass die ausgeschlagene Achse mit einem Plastikkugelschreiber notdürftig in ihrer Position fixiert worden war. Beim genauen Hinsehen entpuppte sich das Schreibgerät als SPD-Werbekuli. Der Ortsvereinsvorsitzende der Sozialdemokraten, Andreas

Kowitz, bestritt allerdings vehement, etwas mit einer derart unfachmännischen Reparatur zu tun zu haben.

Es wurde aber nicht nur geflickt und repariert, auch getunt und geschmiert wurde reichlich. Um den Berg besonders schnell herunter zu kommen, hatten manche Fahrer auf bauliche Veränderungen gesetzt, wie eine Verlängerung der Lenkstange. Andere hatten ihr Renngefährt mit einem Kissen gepolstert, und wieder andere nahmen auf dem angekoppelten Anhänger Platz und hatten so mehr Platz für die langen Beine. Hugo Krafft (ovales Bild) hingegen vertraute den Bobby-Car-Herstellern und setzte lediglich auf eine bessere Schmierung der Radlager. Zwar vollbrachte sein „Multifunktionsöl WD 40“ keine Wunder, es half aber immerhin, dass Tochter Melanie in zwei Läufen auf Rang sechs rasen konnte.

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In etwas gemächlicherem Tempo ging es zur kirchlichen Trauung von Silvia (geborene Spille) und Volker Steenken am Sonnabendnachmittag. Die Geschwister der Braut hatten eine besondere Überraschung für das Paar vorbereitet. Den Weg vom Hof Steenken in der Hedenkampstraße zur Auferstehungskirche in Bookholzberg „durften“ die beiden auf einer eigens für die Hochzeit gezimmerten Frontlader-Konstruktion zurücklegen. Dabei war es den Initiatoren der Treckerfahrt besonders daran gelegen, dass das weiße Hochzeitskleid der Braut angesichts des wechselhaften Wetters auch weiß blieb: Ein gleichfarbiges Bettlaken schützte schließlich Kleid und Braut unterwegs vor Schlammspritzern. Und so konnte abends in Kühlingen gefeiert werden – mit sauberem Brautkleid.

Gefeiert wurde auch bei der Arbeiterwohlfahrt in Bookholzberg. Der dortige Ortsverein wurde 40 und hatte zahlreiche Gäste eingeladen: Nachdem Landrat Frank Eger, AWO-Kreisverbandsvorsitzender Enno Götze-Taske und AWO-Bezirksverbandsvertreterin Hannelore Hunter-Roßmann ihre Grußworte losgeworden waren, durfte auch noch Christel Zießler ran. Die stellvertretende Bürgermeisterin indes hatte anscheinend genug der grüßenden Worte gehört und erzählte lieber eine Geschichte von Unterwäsche und Handschuhen. Und die kam, obwohl im wahrsten Sinne des Wortes schlüpfrig, scheinbar gut an, bekam die Falkenburgerin doch den mit Abstand lautesten Applaus.

Einen heimatkundlichen Disput trugen beim jüngsten Besuch der CDU-Kreistagsfraktion beim TV Falkenburg Hans-H. Hubmann und Bernhard Schwarting aus. Der amtierende Ratsvorsitzende und sein Vorgänger waren uneins in der Frage, welcher „Berg“ denn nun der höchste in der Gemeinde sei. Während der Schlutteraner Schwarting natürlich davon überzeugt war, dass das seine heimatliche Erhebung Schlutterberg sei, meinte Hubmann, es sei doch bekannt, dass dem Hexenberg die Ehre der höchsten Erhebung zuteil werde. Womit allerdings beide daneben lagen, wie Carsten Wünker der NWZ bestätigte. „An den Marschweg reichen beide nicht ran“, meinte der für Naturschutz verantwortliche Verwaltungsmitarbeiter. Die Erhebung in Havekost bringe es auf 43,7 Meter über Normalnull, während der Schlutterberg nur 33,8 Meter über den Meeresspiegel ragt und der Hexenberg gar nur 31 Meter.

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