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50 Gruppen bei Umzug Party-Tickets für Sommerfasching in Ganderkesee werden knapp

Ein riesiges buntes Spektakel: Anders als beim Sommerfasching 2022 (Bild) wird diesmal nicht im Stadion gefeiert.

Ein riesiges buntes Spektakel: Anders als beim Sommerfasching 2022 (Bild) wird diesmal nicht im Stadion gefeiert.

GGV/Timo Münzberg

Ganderkesee - Es war ein buntes Spektakel mitten im Hochsommer, das die Ganderkeseer Narren und viele tausend Gäste im vorigen Jahr im Stadion am Habbrügger Weg und auf den Straßen im Ortskern von Ganderkesee gefeiert haben. Jetzt steht die zweite Auflage des Sommerfaschings bevor – die allerdings etwas anders begangen wird als 2022, als die Büttenabende noch den Pandemie-Beschränkungen zum Opfer gefallen waren. Während die Büttenabende bereits wieder in den Vor-Corona-Modus zurückgeführt und im Februar dieses Jahres gefeiert wurden, hat sich die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) aus wirtschaftlichen Gründen entschieden, das Hauptwochenende mit Umzug, Zeltparty, Frühschoppen und Kindertanz ein weiteres Mal im Sommer zu feiern – am Samstag, 1., und Sonntag, 2. Juli.

Kann man sich noch für den Umzug anmelden ?

Rund 50 Gruppen haben sich für den Umzug am Samstag angemeldet, ähnlich wie im vorigen Jahr. Allerdings, das betont GGV-Pressesprecher Timo Vetter, sei die durchschnittliche Gruppenstärke größer, da diesmal neben Fußgruppen und Mottowagen auch wieder große Festwagen zugelassen sind. Rund 1500 Teilnehmer sind bislang angemeldet. „Der Sommerfasching ist nicht vergleichbar mit einem regulären Winterfasching, wir freuen uns aber über die Resonanz und sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, so Vetter.

Veränderte Umzugsstrecke

Gewohnte Pfade verlassen müssen in diesem Jahr die Stammteilnehmer des Faschings um den Ring. Der Zug wird sich vom üblichen Startpunkt am Arp-Schnitger-Platz/Bergedorfer Straße aus zwar wie gewohnt über Ring und Grüppenbührener Straße schlängeln, dann aber direkt nach Queren der Bahngleise an der Shell-Tankstelle nach links in die Raiffeisenstraße begeben. Von dort aus geht es über die Atlasstraße zurück zum Ausgangspunkt an der Bergedorfer Straße.

Die neue Route ist laut GGV-Präsident Thomas Tesch gut 200 Meter kürzer als der bisherige Rundkurs. Mit der Veränderung der Route zieht auch der Sprecherturm mit Markus Weise und Tom Adler um: Sie werden das Geschehen vom Inkoop-Parktplatz an der Raiffeisenstraße aus kommentieren.

Anmeldeschluss war bereits, doch kurzentschlossenen Gruppen ermöglicht die GGV auch jetzt noch eine Nachmeldung per Mail an umzug@fasching-ganderkesee.de. Unter https://fasching-ganderkesee.de/faschingsumzug/umzugsteilnehmer sind die bislang angemeldeten Gruppen gelistet.

Gibt es noch Karten fürs die Zeltparty ?

Der größte Teil der 5000 Tickets für die Party, die am Samstagabend unter freiem Himmel auf dem Festplatz an der Raiffeisenstraße sowie im Zelt (nicht im Stadion!) gefeiert wird, ist laut GGV bereits verkauft. Wer auf jeden Fall mitfeiern möchte, dem empfehlen die Faschingsmacher, mit der Buchung nicht mehr zu lange warten.

5 Euro kostet der Besuch des Umzugs (für alle ab neun Jahren), der Eintrittspreis für die Party beträgt 18 Euro. Ein Kombi-Ticket gibt es für 20 Euro. Der Eintritt am Sonntag zu Frühschoppen und Kindertanz ist frei. Tickets gibt es im Vorverkauf ausschließlich online unter www.fasching-ganderkesee.de. Außerdem werde es am Umzugstag auch Kassenhäuschen für „Schönwetter-Narren“ geben, kündigt Vetter an. „Mit einem Ticket aus dem Vorverkauf geht es aber deutlich schneller als in der Schlange mit Bargeld.“

Wie können Narren anreisen ?

Wer mit dem Auto zum Umzug kommt, kann eigens ausgewiesene Parkplätze beim Zurbrüggen-Zentrallager (Rudolf-Diesel-Straße) und Starofit (Güterstraße) geben. Von Zurbrüggen werde es einen Shuttle-Bus geben, so GGV-Sprecher Vetter. Auch Bustransfers von Hude über Bookholzberg seien geplant. Nähere Informationen würden noch bekannt gegeben.

Unabhängig von der Art der Anreise: Wichtig ist für die Veranstalter des Ganderkeseer Faschings, dass die Narren auch im Hochsommer in großer Zahl mitfeiern. Denn: „Veranstaltungen dieser Art sind leider schwieriger und auch teurer geworden“, erklärt Timo Vetter. Ohne Sponsoren wäre der Fasching nicht mehr denkbar – nicht mal im kostengünstigeren Sommer, betont Vetter.     Für mögliche Unterstützer hat die GGV die Mailadresse sponsoring@fasching-ganderkesee.de eingerichtet.

Karoline Schulz
Karoline Schulz Redaktion Ganderkesee
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