Dötlingen - Wenn die Liebe oder besser die Liebesbeziehungen zu kompliziert werden, dann ist es gut, eine pfiffige Küchendame zu haben und vor allem die Ruhe zu bewahren. Passend dazu hat Jürgen Ströde, Laiendarsteller und Autor der Speelkoppel im Bürger- und Heimatverein Dötlingen, den Titel „So weer dat nich plaant“ für seine plattdeutsche Komödie in vier Akten gewählt. Ströde spielt darin den umgarnten Apotheker und Lebemann Frank Lüders, dessen Bettabenteuer aber ein Stück aus dem Ruder zu laufen drohen. Davon konnten sich die Zuschauer am Samstag im voll besetzten Saal des Landhotels Dötlingen in der Premierenvorstellung überzeugen.
Nach zehn Jahren Ehe
Lüders ist in den besten Jahren, denn zehn Jahre Ehe sind überstanden. Als Apotheker hat so seine Kontakte zu Vertreterinnen von Pharma-Unternehmen. Als Pharmareferentin Dagmar Diekmann (Edith Bruns) bei Lüders vorspricht, glauben es beide kaum. Sie kennen sich von früher. „Bist du nicht der Fummel Franky von früher. Die Party-Sau, die immer bis zuletzt da war?“, fragt Dagmar Diekmann. Es muss kommen, wie es kommen muss. Beide landen auf der Matratze des Apothekers. Als aber Inga Peters (Ingrid Blohm), ebenfalls Pharmareferentin und die zweite Lebensalternative für den Apotheker, unerwartet mit ihrem Besuch aufwartet, wird es eng für Lüders.
Die Verwirrungen und Irrungen sind damit programmiert. Da bedarf es ein Stück Unterstützung bei der Koordination des Ganzen, die der Apotheker von der Hausangestellten Agnes Thomsen (Imke Evers) erhält. Und dann ist da auch noch Frank Lüders’ Mutter. Sie wird von Erika Schulte als „Helga Lüders“ dargestellt. Das ist Stoff, der die Lachmuskeln arg strapaziert.
Hinter den Kulissen aktiv sind außerdem: Regie: Gunda Evers; Topustersche: Gunda Evers; Beleuchtung und Aufbau: Lars Fuchs, Marius Schulte; Maske und Bühnenbild: Imke Evers; Werbung und Programm: Marius Schulte.
