Hude - Mit dem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine am 24. Februar hat sich das Leben schlagartig verändert, heißt es in einer Mitteilung der Gemeinde Hude. Mit dem Krieg kam gleichzeitig die Vertreibung: Seit Beginn des Krieges wurde ein Drittel der ukrainischen Bevölkerung zur Flucht gezwungen, insbesondere Frauen, Kinder und ältere Menschen. Auch in Hude wurden im Jahr 2022 mehr als 200 Schutzsuchende aus der Ukraine, aber auch anderen Krisenregionen dieser Welt aufgenommen.
Eine Welle der Solidarität
„Diese neue und noch größere Flüchtlings- und Vertriebenenwelle stellt erneut jeden vor eine große Herausforderung. In diesen Zeiten muss die Bevölkerung näher zusammenrücken. Für Hude kann gesagt werden, es hat funktioniert“, heißt es in der Mitteilung.
Eine große Welle der Solidarität sei seither zu verspüren. Die Gemeinde Hude habe viel Unterstützung sowohl aus der Bevölkerung als auch durch Firmen und Hilfsorganisationen erhalten.
Die Hilfe sei dabei sehr vielfältig gewesen: „Schutzsuchende wurden in privaten Haushalten aufgenommen und allgemeiner Wohnraum wurde bereitgestellt. Darüber hinaus gab es viele Sach- und Geldspenden. Durch diese verschiedensten Hilfsangebote konnte die Verwaltung kurzfristig reagieren und den ankommenden Menschen schnell helfen“, heißt es in der Mitteilung weiter.
Ein Dank der Gemeinde
Hierfür möchte sich die Gemeinde Hude bei allen Spenderinnen und Spendern herzlich bedanken. Neben den vielen privaten Einzelspenden habe die Gemeinde auch Bar- und Sachspenden im vier- und fünfstelligen Bereich erhalten.
„Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an das DRK. Der Gemeinde wurden aus dem DRK-Hilfsfonds 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Von diesen Mitteln wurden außerdem fünf neue Küchen für die Unterkünfte angeschafft“, so die Gemeinde.
