Steinkimmen - Die Mehrheit der Gäste auf dem Camping-Gelände des Falkensteinsees hat am vergangen Samstag die Abkühlung bei einem Bad im See gesucht, denn die Temperaturen kletterten in Richtung der 30-Grad-Marke. Nicht jedoch 131 Männer und Frauen: So viele Aktive nahmen nämlich am bereits 3. Spendenlauf rund um den See für das Falkenburger Laurentius-Hospiz teil. Viel beachtet wurden sie dabei von Campern, aber auch von den 15 Helferinnen und Helfern des Hospizes.
Schirmherr schwitzt
Erster der Starter im Hauptfeld war Schirmherr und Bürgermeister Ralf Wessel. „Natürlich bin ich als Schirmherr heute aktiv unterwegs“, sagte er. Auch, wenn das eine schweißtreibende Angelegenheit werde. Verstärkung hatte Wessel gleich mitgebracht. Sohn Jan machte sich ebenfalls auf den Rundkurs. „Ich habe mir fünf Runden vorgenommen. Das entspricht unserem Lauf von etwa fünf Kilometern Länge, die mein Sohn und ich bei uns im Fuhrenkamp so oft laufen, wie es die Zeit zulässt“, sagte Wessel. Am Ende – das sei verraten – wurde das ehrgeizige Ziel zum Kraftakt gegen die Hitze.
3. Spendenlauf für das Falkenburger Laurentius-Hospiz am Falkensteinsee in der Gemeinde Ganderkesee: Erster der Starter im Hauptfeld war Schirmherr und Bürgermeister Ralf Wessel (Startnummer 1).
Peter Kratzmann
3. Spendenlauf für das Falkenburger Laurentius-Hospiz am Falkensteinsee in der Gemeinde Ganderkesee: Team Breitenweg.
Peter Kratzmann
3. Spendenlauf für das Falkenburger Laurentius-Hospiz am Falkensteinsee in der Gemeinde Ganderkesee.
Peter Kratzmann
3. Spendenlauf für das Falkenburger Laurentius-Hospiz am Falkensteinsee in der Gemeinde Ganderkesee.
Peter Kratzmann
3. Spendenlauf für das Falkenburger Laurentius-Hospiz am Falkensteinsee in der Gemeinde Ganderkesee. Für jede gelaufene Runde erheilten die Aktiven einen Armreif zum Nachweis.
Peter Kratzmann
3. Spendenlauf für das Falkenburger Laurentius-Hospiz am Falkensteinsee in der Gemeinde Ganderkesee.
Peter KratzmannRund um den See
Schon zuvor waren beim Handicap-Lauf 13 Teilnehmer gestartet. Darunter auch das Team „Breitenweg“. In der Mannschaft war auch Jamal im Rollstuhl unterwegs. Und er sammelte fleißig Armringe. Jeweils einen gab es für eine zurückgelegte Runde. Am Ende waren es 70 Stück, die er voller Stolz zeigte. Einige gab es auch von seinen Teamkameraden. Der Kinderlauf mit 15 Mädchen und Jungen brachte für Fiete die Entscheidung. 50 Runden reichten ihm für das beste Ergebnis.
Danach ging die Starterzahl steil in die Höhe. Pünktlich um 14.30 Uhr machte sich das Feld im Hauptwettlauf mit 103 Teilnehmern nach dem Startschuss durch Lisa Garling auf, um den Falkensteinsee zu umrunden. Hier war es Fabian, der es am Ende auf 26 Seerunden schaffte und damit das beste Ergebnis erbrachte.
Spendenhöhe
Das Spendenergebnis werde voraussichtlich Anfang bis Mitte Juli feststehen, teilte Kim Friedrichs, zuständig für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, mit. Einen Sponsor hatte sich jeder Teilnehmer schon im Vorfeld gesucht, um die Hospizarbeit in Ganderkesee und Umgebung zu unterstützen.
Friedrichs: „Mit dem auf drei Wettbewerbe erweiterten Spendenlauf hoffen wir nicht nur auf die dringend benötigten Spendengelder, wir brauchen im Jahr 180 000 Euro, sondern auch auf einen höheren Bekanntheitsgrad und vor allem auf mehr Beachtung des Themas Hospiz.“
1855 Runden konnten von den 131 Teilnehmenden in diesem Jahr gelaufen werden. Der letzte reguläre Spendenlauf hatte 2019 stattgefunden. 1307 Runden wurden damals um den Falkensteinsee gelaufen. 547 waren es auf dem Kinderkurs. Dabei kamen rund 22 000 Euro an Spendengeldern zusammen.
Ein Lauf 2021 fand pandemiebedingt damals bloß als rein digital gewerteter Sonderlauf statt – in dezentralem Rahmen.
Umso größer war diesmal die Freude, sich wieder im direkten Vergleich messen zu dürfen, einfach ausgedrückt, um die Wette schwitzen zu können. Und das alles vor dem Hintergrund des guten Zwecks.
