[SPITZMARKE]HARPSTEDT/DüNSEN - HARPSTEDT/DÜNSEN/LD - Dass der Marktplatz in Harpstedt ein beliebter Treffpunkt ist, wurde am Sonnabend wieder deutlich. Fünfundvierzig Mitglieder und Freunde des SPD-Ortvereins trafen sich dort zum Start der alljährlichen „Tour de Natur“, um mit Fahrrädern und zwei PS (Pedal-Stärken) den Mineralöl-Multis ein Schnippchen zu schlagen.
Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden Vorsitzenden Horst Bokelmann übernahm Heinz-Jürgen Greszik als Vorsitzender der ausrichtenden SPD-Abteilung Dünsen die Führung. Stellvertreter Wilfried Hopp sicherte mit Warnweste den Schluss. Bei herrlichstem Sonnenschein nutzten die Radler zunächst den Radweg nach Beckeln. Über die Samtgemeindestraße (GVS) 35 „Zum neuen Lande“ führte der Weg weiter durchs Friedeholz.
Nahe der Bassumer Straße konnte man sehen, wie die Natur im Laufe der Jahrzehnte alte „Kriegsreste“ überdeckt. 1940/1941 hatte die Deutsche Reichspost dort mit dem Bau von „Funktürmen“ begonnen. Während die meisten nicht über die Kellergrundmauern hinaus kamen, erreichte ein Betonturm Haushöhe. Nach 65 Jahren wird die Ruine aber fast vollkommen durch Bäume verdeckt.
Auf Bassumer Gebiet ging es weiter über Dimhausen nach Katenkamp. Dort warteten Ilse Greszik und Waltraud Meyerholz bereits mit Kaffee und Butterkuchen auf die Radler. Nach der Stärkungspause überquerte die Kolonne zwischen Hilken und Klosterseelte die dortige Kreisgrenze zwischen Diepholz und Oldenburg. Über den befestigten Wirtschaftsweg ging es zum Maikamp in Dünsen und dann zum Sportplatz bei der Grundschule.
Dort hatte Arne Greszik mit Petra und Johann Weiß bereits den Anstich beim Bierfass vollzogen, so dass der große Durst schnell gelöscht war und die Zeit bis zum Grillen der Steaks und Bratwürste beim lockeren Gespräch nicht lang wurde und schnell überbrückt war. Dabei spielte die Politik kaum eine Rolle, im Vordergrund stand die Geselligkeit.
Den Termin legte der SPD-Vorstand bereits im März fest, als noch niemand an eine Bundestagswahl gedacht hatte.
