[SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE][SPITZMARKE]GANDERKESEE - GANDERKESEE/HS - Einen Tag nach der Vorstellung ihrer Initiative zu Gunsten der von der Flutwelle zerstörten Ortschaften Koggala/Habaraduwa auf Sri Lanka haben Georg und Gisela Müller bereits Spendenzusagen von mehr als 20 000 Euro erhalten.

Die beste Nachricht für sie kam von der Gemeinde Ganderkesee. Sie will sich mit einer „Soforthilfe“ in Höhe von 5000 Euro beteiligen und stellt darüber hinaus eine längerfristige „Hilfs-Patenschaft“ mit der Ortschaft in Aussicht. Bei einer Sitzung im Rathaus hatten sich Bürgermeister Gerold Sprung, die vier Fraktionsvorsitzenden Johannes Mestemacher (SPD), Hans-Heinrich Hubmann (CDU), Hans-Jürgen Hespe (FDP) und Michael Sorg (Grüne) sowie der fraktionslose Ratsherr Otto Sackmann einhellig dafür ausgesprochen.

Details der längerfristigen Hilfe sollen zwischen den Bürgermeistern von Ganderkesee und Koggala geklärt werden. Dabei geht es aber auch darum, wie die Ratsvertreter betonten, „keine Erwartungen zu wecken, die objektiv nicht erfüllt werden können“. Denkbar sei beispielsweise eine Schul-Patenschaft Ganderkesee/Koggala.

Bürgermeister Sprung dankte allen Bürgerinnen und Bürgern für die bisher geleistete Hilfe und bat, künftig auch die Initiative „Hilfe für Koggala/Habaraduwa“ zu unterstützen. Spenden dafür können auf das Konto 333 03000 bei der Volksbank Ganderkesee (BLZ 280 622 49) eingezahlt werden. Ab 20 Euro bekommt der Spender eine Bescheinigung.

Sein Aufruf habe „eine große Allianz der Spendenbereitschaft erzeugt“, sagte Müller gestern.