[SPITZMARKE]WILDESHAUSEN - WILDESHAUSEN/LD - Im Zusammenhang mit der landesweiten Einführung von rauchfreien Schulen haben auch die Berufsbildenden Schulen (BBS) in Wildeshausen ein Präventionsprojekt entwickelt. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung, die unter dem Motto „Ich höre auf“ stand, stellte Sozialarbeiterin Maria Slak das Programm vor. Zudem wies die Suchtberatungsstelle der Diakonie auf das frühe Einstiegsalter von 12 bis 13 Jahren hin. Nach Expertenmeinung müsse das Rauchen auch als Einstiegsdroge für Alkohol und Haschisch angesehen werden.

Der von der Europäischen Union publizierte Film „Europa gegen Krebs“ zeige, wie die großen Tabakkonzerne weltweit das Rauchen vermarkten und als Statussymbol darstellen. Vom Krebs gekennzeichnete Personen erzählen von ihren Leiden und warnen eindringlich vor dem Tabakkonsum.

Rudolf Boning, BBS-Fachleiter Politik, betont, dass auch die älteren Schülerinnen und Schüler immer wieder mit den Gefahren des Rauchens konfrontiert werden müssen. „Viele, die zu uns kommen, rauchen bereits. Wir wollen mit unserem Präventionskonzept abschrecken und viele Informationen und Impulse geben, damit die Schüler mit dem Rauchen aufhören“, erklärte er.