Die Idee hatte Andreas Kibgies, Maik Bömichen hat sie umgesetzt: Zwölf Piktogramme zieren von nun an die Außenfassade der Huder Jahnhalle. Am Sonnabend trafen sich Kibgies, Böhmichen, Klaus-Dieter Klammt, Karl-Heinz Gritz und Jürgen Kämmer, um gemeinsam die Metallbilder anzubringen. Vertreten sind dabei alle Sportarten, die vom TV Hude angeboten werden: Badminton, Ballett, Basketball, Gerätefitness, Handball, Karate, Leichtathletik, Schwimmen, Tanzen, Tischtennis, Volleyball und Turnen. Der Hobby-Handballer und gelernte Techniker Maik Böhmichen hat die knapp einen Meter hohen Figuren aus schwarzem Metall selbst gestaltet. Die aus mehreren Teilen bestehenden Piktogramme sollen ab sofort den TV Hude noch attraktiver machen. Als Aushängeschild für das vielfältige Sportangebot erfüllen die Metallbilder sicher ihren Zweck.
Zum 60. Mal jährt sich in diesem Jahr die Schulentlassung von 17 Schülerinnen und Schülern der einstigen Mittelschule Berne. Aus diesem Anlass trafen sich 15 von ihnen am Wochenende im Restaurant Weserblick in Berne, um die alten Zeiten wieder aufleben zu lassen. „Wir waren damals zwölf Mädchen und fünf Jungen und kamen aus Berne und Hude“, erzählt Annemone Mahlstedt, die das Treffen organisiert hatte. „Die Schüler aus Hude mussten jeden Tag mit dem Zug zur Schule fahren, das war ein sehr großer Aufwand.“ Nach der Schulzeit zog es einige der ehemaligen Pennäler fort, so dass zu den Klassentreffen 1963 in Hude, 1979 und 1994 in Berne, 2004 auf dem Segler Großherzogin Elisabeth in Elsfleth und am Sonnabend in Berne wieder einige aus Hessen, Westfalen, Bremen und der angrenzenden Region anreisten. Nach einer gemeinsamen Kaffeetafel schauten sie sich dann ihr altes Schulgebäude, die heutige Gemeindeverwaltung Berne an.
Das verlangt nach einer Wiederholung: Die bislang letzte „Vater-und-Kind-Aktion“ im evangelischen Kindergarten „Regenbogeninsel“ hinterließ glückliche Söhne und Töchter und begeisterte Papas. „Ziel ist es, einen Raum zu schaffen speziell für Väter und ihre Kinder“, sagte Beratungserzieherin Andrea Wesemann, die den Aktionstag mit organisiert hatte. 50 Männer mit ihren Töchtern oder Söhnen waren in die Regenbogeninsel gekommen. Auf dem Plan standen Dreibeinlaufen, Plumpssack oder Kartoffellaufen. bei letzterem muss eine Kartoffel auf einem Löffel balanciert werden. Da die Aktion bei allen Beteiligten so gut angekommen sei, sagte Wesemann, gebe es im Oktober die nächste Vater-Kind-Aktion. „Es ist tatsächlich so, dass wir mehr mit Müttern zu tun haben“, sagte die Erzieherin. Die Aktion in der „Regenbogeninsel“ solle Vätern einen Ort außerhalb des Zuhauses bieten, an dem sie etwas mit ihren Kindern unternehmen können.
