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Kirchengemeinde St. Ansgari Kirchhatten Mit Musik in den neuen Lebensabschnitt

Heide Grotelüschen (links) hört nach 45 Jahren als Kirchenmusikerin und Büromitarbeiterin in St. Ansgari auf. Ihr letzter Chorauftritt fand bei der Christmette am Heiligen Abend statt. Am Sonntag, 8. Januar, spielt sie noch einmal die Orgel in Kirchhatten.

Heide Grotelüschen (links) hört nach 45 Jahren als Kirchenmusikerin und Büromitarbeiterin in St. Ansgari auf. Ihr letzter Chorauftritt fand bei der Christmette am Heiligen Abend statt. Am Sonntag, 8. Januar, spielt sie noch einmal die Orgel in Kirchhatten.

Thorsten Konkel

Kirchhatten - Heide Grotelüschen hat Wort gehalten. Vier, fünf Jahre noch wolle sie die vielen Aufgaben im Kirchenbüro und als Kirchenmusikerin noch ausüben, verriet sie im Gespräch mit der NWZ-Redaktion. Das war im Frühjahr 2018 und sie war bereits 40 Jahre im Amt. Jetzt packt die Kirchhatterin ihre Sachen und geht in den Ruhestand.

Viele Musikinstrumente und Noten haben sich im Laufe der Zeit in den Schränken des Musikraums im Gemeindehaus an der Wildeshauser Straße angesammelt. Konsequent Platz machen für ihre Nachfolger will die 65-Jährige. Da ist sie genauso geradlinig, wie sie die vielen Menschen im Ort auch in anderen Dingen kennengelernt haben.

Abschied an der Orgel

„Es fällt mir erstaunlicherweise nicht schwer“, sagt sie, nach ihren Gefühlen befragt. Wie mit allen Dingen im Leben komme die Zeit, dass es genug sei. Eines hat sie sich fest vorgenommen. Abstand zum alten Arbeitsplatz zu halten. Das gilt sowohl für das Kirchenbüro als auch die Orgel in der St.-Ansgari-Kirche. Ein letztes Mal spielt sie das Instrument am kommenden Sonntag, 8. Januar, bei dem um 10 Uhr beginnenden ersten Gottesdienst im neuen Jahr.

„Der Posaunenchor war wie eine Familie für mich“, sagt sie. Viele persönliche Verbindungen, da ist sie sich sicher, werden auch im neuen Lebensabschnitt bleiben. Den Chor, den sie 2004 nach dem Tod ihres Mannes in seinem Sinne weiterführte – „eine Herzensangelegenheit“ –, weiß sie in den Händen ihres Nachfolgers Christoph Buldt (Kirchengemeinde Dötlingen) gut aufgehoben.

Bei Tabularaaza dabei

Musikalisch weiter engagiert Heide Grotelüschen sich mit der „Kleinen Hatter Blasmusik“. Die Bläser freuen sich schon auf das Tabularaaza-Festival vor den Toren Sandkrugs. Am 12. und 13. August spielen sie diesmal auf dem Festivalgelände auf.

Auch mit dem Landfrauenchor soll es weitergehen, sofern es genügend Sängerinnen gibt. In beiden Fällen finden die Proben nun bei ihr zu Hause auf dem Hof Bruns-Muckern, Papenmoorweg 8, statt. Dort auf dem elterlichen Hof lebt sie idyllisch mit Hund, Katzen und Hühnern und hilft bei der Pflege ihrer 90-jährigen Mutter mit. Für die nahe Zukunft hat sie sich ein paar Ziele gesetzt. Eine Reise nach New York, ihr mittlerweile dritter Besuch der Weltstadt, ist schon gebucht. Außerdem möchte sie ihre freie Zeit für Yoga und viel Radfahren nutzen.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten
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