Der Sandkruger Kulturkreis fängt jetzt gerade an, Laufen zu lernen. Zumindest, wenn man die junge Initiative mit einem Menschenleben vergleicht. Vor einem Jahr hat sich der Kreis Sandkruger Bürger gefunden, die das Kulturleben in dem Ort bereichern wollen. Jüngste Idee, die erfolgreich in die Tat umgesetzt wurde, war der Märchenhafte Weihnachtsmarkt neben „Tee & Café am Druckereimuseum“.

Katrin Wübbeler, Marianne Vieler-Bargfeldt und Carsten Westdörp haben sich kürzlich mit Meike Gabriel-Steckel vorm Partyservice Gabriel getroffen, um den ersten eigenen Schaukasten des Kulturkreises zu begutachten. Bislang hingen die Termine und Zeitungsartikel dank des Entgegenkommens des Orts- und Bürgervereins in dessen Schaukasten aus. Fürs kommende Jahr hat der Kulturkreis sich einiges vorgenommen. Los geht es am 30. Januar mit einem Diavortrag übers Wattenmeer. Fest stehen auch bereits Konzerte von Britta Dinkelbach und Band sowie von Kalle Pop. Der Huder Arndt Baeck will seine Konzertreihe, bei der die Zuhörer mitsingen, im März nach Hatten bringen.

Die Hatter CDU ist tendenziell eher skeptisch, wenn es um das Einrichten weiterer Kinderkrippen in der Gemeinde geht. Speziell, wenn dafür wie in Sandkrug ein zusätzlicher Anbau notwendig wird. Dies und die Tatsache, dass derzeit in der Gemeinde etliche Tagesmütter für die Betreuung zur Verfügung stehen, erwähnte auch CDU-Ratsherr Manfred Huck anlässlich eines Besuchs in der Kindertagesstätte „Die Arche“ in Kirchhatten. Zwar gebe es Fördermöglichkeiten, aber die Gemeinde müsse sich im Gegenzug langfristig an den Unterhalt der Krippengruppen binden, begründete Huck, der mit Parteifreundin Brigitte Behrens kam, die Haltung seiner Fraktion im Gespräch mit Kindergartenleiterin Anne Janssen. Diese Position hielt beide CDU-Vertreter nach einem Rundgang durch die Kirchhatter Einrichtung aber nicht ab, Janssen objektiv ihre Anerkennung auszudrücken. „Die beiden Krippengruppen sind wirklich vorbildlich ausgestattet. Alles ist stabil und durchdacht“, so Hucks Kommentar.