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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Derby liefert Spannung bis zum Schluss

15.04.2019

Stenum Bedient stapfte Stenums Trainer Thomas Baake zurück zur Bank, während sein Wildeshauser Kollege Marcel Bragula jubelnd über den Platz rannte und Rene Tramitzke nach seinem Siegtreffer in der Nachspielzeit herzte. Nachdem Stenum gegen den Tabellenführer der Fußball-Bezirksliga zweimal wieder zurückkam, war es ein Standardtor, das den Gastgebern den Punkt kostete. „Wildeshausen hatte bestimmt über 20 Standards und wir haben die sehr gut verteidigt. Schade, dass es dann beim letzten nicht mehr geklappt hat. Am Ende war es ein glücklicher Sieg für Wildeshausen“, meinte Baake in Bezug auf den Zeitpunkt des entscheidenden Treffers.

Bragula, der auch mit einem Punkt hätte leben können, war nach dem Erfolg erleichtert: „Die erste Halbzeit geht klar an uns, wir verpassen es aber, das Tor zu machen. Und in der zweiten Hälfte waren dann richtig Emotionen und Feuer drin“, so der Gäste-Coach. Für die erste Aufregung im Spiel sorgten die Wildeshauser allerdings schon nach fünf Minuten, als Marius Krumlands traf – allerdings aus Abseitsposition. In der Folge beharkten sich beide Teams in zahlreichen Mittelfeld-Zweikämpfen. Torchancen blieben bis kurz vor der Pause Mangelware. Dann musste Stenums Keeper Maik Panzram, der sich über die gesamte Partie als starker Rückhalt für sein Team erwies, retten: Einen Schuss von Maximilian Seidel konnte er gerade so zur Ecke klären (37. Minute). Wenig später verfehlte Michael Eberle das Stenumer Tor nur knapp (45.).

Und auch im zweiten Durchgang erwischten die Gäste den besseren Start und Lennart Feldhus sorgte per Kopf für die Wildeshauser Führung (52.). Als hätten sie diesen Gegentreffer gebraucht, wirkten die Stenumer anschließend viel wacher und erhöhten den Druck auf den Tabellenführer. Eine Ecke konnte Gäste-Torwart Felix Dittrich noch gerade so klären (54.). Fünf Minuten später war er dann machtlos. Stenums Kapitän Maximilian Klatte legte im Strafraum quer zu Waldemar Kelm, der den Ball platziert im Tor unterbrachte (59.).

Kelm war es auch, der in der 65. Minute in den Fokus geriet. An der Strafraumgrenze foulte er den heranstürmenden Eberle. Als der Schiedsrichter die Gelbe Karte zückte, gab es auf der Wildeshauser Bank kein Halten mehr. Bragula und sein Team forderten lautstark die Rote Karte – und auch nach Spielende zeigte er sich noch immer aufgebracht: „Das war eine Notbremse“, meinte er und ließ sich auf eine Diskussion mit Baake ein. Auch dieser haderte mit der ein oder anderen Schiedsrichterentscheidung. „Ich weiß nicht, wie oft Lennart Höpker gefoult wurde. Das wurde nie geahndet. Klar, das ich mich da auch lautstark beschwere – aber eine Rote Karte würde ich nie fordern“, so der Coach der Gastgeber.

Kaum hatte sich die Situation auf dem Platz und an der Seitenlinie etwas beruhigt, lenkte Arnold Koletzek den Ball unglücklich ins eigene Tor (74.) und brachte so die Gäste wieder in Führung. Aber auch dieses Mal dauerte es genau acht Minuten, bis Stenum wieder ausgleichen konnte. Während Gäste-Keeper Dittrich einen Ball von Koletzek noch auf der Linie halten konnte, musste er nach der anschließenden Ecke hinter sich greifen. Torben Würdemann traf zum 2:2 (82.) – doch auch hier gab es zunächst Diskussionen. Ein mögliches Handspiel der Stenumer sorgte für Gesprächsstoff, doch nach kurzer Beratung mit seinem Assistenten gab der Unparteiische den Treffer.

In den verbleibenden Minuten erhöhte Wildeshausen noch einmal den Druck – und hatte im Torabschluss mehrfach Pech. So war der Kopfball-Treffer von Tramitzke (90.+2) nach einer Ecke für die Gäste die langersehnte Erlösung. „Ich muss meinem Team ein Kompliment machen. Wildeshausen musste viel arbeiten für diesen Sieg“, so Baake. Wildeshausen hat nach dem Sieg und der erneuten Niederlage von Verfolger TuS Obenstrohe in der Tabelle nun bereits zehn Punkte Vorsprung – bei noch sieben ausstehenden Spielen.

Gloria Balthazaar Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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