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Straßen in der Gemeinde Großenkneten Wird nun asphaltiert statt gepflastert?

Soll saniert werden: der Gartenweg in Großenkneten.

Soll saniert werden: der Gartenweg in Großenkneten.

Christoph Koopmeiners

Großenkneten - Der Straßenbau in der Gemeinde Großenkneten folgt einer von Fachleuten aufgestellten Prioritätenliste. 300 000 Euro stehen in diesem Jahr für die Sanierung gemeindeeigener Straßen bereit. Entsprechend der Rangliste wurden die Straßen 13 bis 15 in den Fokus genommen. Wie Bürgermeister Thorsten Schmidtke am Montagabend im Infrastrukturausschuss erklärte, können für das Geld nicht alle drei Straßen auf einmal saniert werden. Das wären der Gartenweg (130 Meter lang) in Großenkneten, die Haaster Höhe in Sage-Haast und ein 130 Meter langer Abschnitt der Visbeker Straße in Ahlhorn.

Wendt: Asphalt günstiger

Die Verwaltung schlug daher vor, den Gartenweg und das Stück Visbeker Straße anzupacken. Dafür könne das Geld reichen. Eine erste Schätzung habe 240 000 Euro ergeben. Die Haaster Höhe allein würde schon 280 000 Euro ohne Nebenkosten verschlingen.

Eckhard Wendt (CDU) warf ein, dass eine Asphaltstraße günstiger sei als eine Pflasterung. Das zeige der Vergleich der Straßen „Fillerkuhle“ (asphaltiert) und „Ton Barg“ (gepflastert) im neuen Baugebiet in Döhlen. Wendt stellte die Frage in den Raum, ob es angesichts des Preisunterschiedes noch zeitgemäß sei, eine Straße zu pflastern. „Wenn wir asphaltieren, können wir mehr Straßen sanieren oder das Geld einsparen“, meinte der Ratsherr.

Beide Varianten

Dem hielt der Bürgermeister entgegen, dass es allein mit Asphalt nicht getan sei. Auch müsse der Untergrund angeschaut werden. Normalerweise werde eine Straße wieder so hergestellt, wie sie einst ausgebaut wurde. Das würde bedeuten, der Gartenweg wird erneut gepflastert. Gleichwohl haben die Anwohner laut Bürgermeister keinen Anspruch darauf, da es sich um Straßen der Gemeinde handelt und nicht um die Straßen der Anlieger. Straßenausbaubeiträge wurden in der Gemeinde abgeschafft. Dafür gibt es die Prioritätenliste. Der Ausschuss einigte sich darauf, dass der Planer beide Varianten berechnen soll. Im nächsten Verwaltungsausschuss soll entschieden werden.

Christoph Koopmeiners Redaktion Cloppenburg
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