Der Dorfplatz von Bühren wurde von den Bürgern in Eigenarbeit erneuert. Die sieben Holztische samt den 14 Bänken wurden von Kurt Stöver, Heiko Plate, Heinz Scholz, Otto Johannes und Harald Wulferding abgeschliffen und zweimal gestrichen. Einmal im Monat versammeln sich die Bührener an dem Treffpunkt und tauschen sich aus. „Unsere Kinder spielen auch oft hier“, ergänzt Ralf Stöver. Das Wetter in diesen Tagen war zum Streichen optimal, die Farbe konnte durch die Wärme gut trocknen. Der Platz wurde vor einigen Jahren mit Dorferneuerungsmitteln hergerichtet, eine öffentliche Maßnahme, finanziert von der Stadt Wildeshausen. „Er wird auch häufig von Fahrradfahrern für einen Zwischenstop genutzt“, berichtet Ralf Stöver.

Die Malteser im Offizialatsbezirk Oldenburg haben 17 neue ehrenamtliche Einsatzsanitäter ausgebildet. Über einen Zeitraum von drei Monaten hinweg haben die Frauen und Männer Anatomie, diverse Krankheitsbilder, Hygiene, Pflege und viele andere Themen gepaukt. Die Teilnehmer fuhren als sogenannter „Dritter Mann“ auf Rettungswagen mit, um Praxis-Erfahrungen zu sammeln.

„Es ist eine großartige Leistung, dass Sie in Ihrer Freizeit ein beachtliches Lernpensum absolvieren und sich am Ende sogar noch freiwillig einer Prüfung unterziehen“, lobte der Wildeshauser Roman Kaminski, er ist Referatsleiter Notfallvorsorge für die Malteser im Offizialatsbezirk Oldenburg. „Und das mit einem so großen Erfolg, alle haben mit überdurchschnittlichen Leistungen bestanden.“ „Alle waren hoch motiviert und sehr interessiert“ berichtete Jörg Arndt, der mit Isabelle Folesky und Kaminski den Lehrgang organisiert und geleitet hatte. Die Teilnehmer des abgeschlossenen Einsatzsanitäterlehrgangs in Wildeshausen kamen aus Wilhelmshaven, Sandkrug, Delmenhorst, Harpstedt und Wildeshausen.

Diesmal hatte die Brettorfer Radlergruppe bei ihrer allmonatlichen Tour durch die nähere Umgebung mehr Glück mit dem Wetter. Es war noch recht kalt, aber zumindest trocken, berichtet Erich Heiken. Die Fahrt ging über Klattenhof durch den Stühe nach Ganderkesee. Ziel war zunächst das „Traumhaus ohne jeden Anschluss“. Bauherr Siegfried Preuß erläuterte den Radfahrern die Entstehung seines Hauses. Die einzigen Energiequellen sind Sonne und Regen, mehr nicht. Nach der Kaffee- und Kuchenpause in Ganderkesee ging es weiter über Dehlthun nach Bergedorf und wieder zurück in Richtung Heimat. Alle 19 Teilnehmer waren sich einig: Im Juni sind wir wieder dabei!“

Der Start in den Mai ist für den Dorfverein Düngstruper Dorphus jährlich ein großes Ereignis. Beim Maibaumholen und -aufstellen waren aufgrund des Schaltjahres diesmal die Frauen gefragt. Auf große Resonanz stieß am 1. Mai die Bewirtung beim Dorfhaus. „Die Bewirtung hat allen Helfern viel Spaß gemacht und wir können auf eine ansteigende Besucherzahl zurückblicken“, so Annette Debbeler. Die Hüpfburg wurde von den Kindern sehr gut angenommen, das große Kuchenbuffet gerne genutzt. Daher die Aussage des Dorfvereins. „Auch im nächsten Jahr werden wir wieder eine Bewirtung vornehmen.“