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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Tanzende Tannenzapfen

14.11.2015

Groß war am Freitag die Freude bei der Singschule der Alexanderkirche in Wildeshausen über den mit 1000 Euro dotierten Förderpreis der Oldenburgischen Landschaft. Die Laudatio im Plenarsaal des ehemaligen Landtages in Oldenburg hielt der Wildeshauser Alt-Bürgermeister Franz Duin. „Die Singschule an der Alexanderkirche ist gelebte Ökumene, die sich so wunderbar im Landkreis Oldenburg entwickelt hat“, lobte Duin vor rund 150 Teilnehmern der Landschaftsversammlung.
Dass die Singschule so frisch, jung und belebend sei, verdanke man im wahrsten Sinne des Wortes einem Glücksfall des Himmels, der zwei Namen habe: „Kirchenmusikdirektor und erfolgreicher Komponist Ralf Grössler und keinesfalls nachstehend die studierte Musikpädagogin Dagmar Grössler-Romann, seine charmante Frau.“ Der Erfolg der Singschule mit mehr als 200 Kindern liege wohl vor allem daran, dass der Gesang sehr erlebbar sei, Freude bereite und im Crossover die Kinder und damit die Eltern begeistere.
Dass dem wirklich so ist, bewiesen die neun angereisten Kinder bei der Präsentation der beiden mitreißenden Lieder „Tannenzapfen-Rap“ und „Ich brauche kein Orchester“. „Die Menschen in Bewegung zu bringen, wegzukommen von der statischen, steifen Klassik, ist mir eine Herzensangelegenheit“, betonte Grössler abschließend.
Vorgeschlagen worden war die Singschule vom Vizepräsidenten der Landschaft, Ernst-August Bode.

Einen lehrreichen Waldausflug haben jetzt Kinder des Wildeshauser DRK-Mehrgenerationenhauses zusammen mit dem örtlichen Hegering gemacht. Es ging in die Lehmkuhle, wo die Jäger Lars Kosten und Willi Möser die Jungen und Mädchen samt der Leiterin des Mehrgenerationenhauses, Sandra Scholz, bereits erwarteten.
Im Wald gab es anschließend allerhand Wissenswertes über die Bäume und die heimische Tierwelt zu erfahren. „Die Kinder waren bereits gut vorbereitet und kannten die Verhaltensregeln im Wald und die meisten Baumarten mit ihren Blättern und Früchten“, lobt Kosten.
Im Wald waren zudem mehrere Tierpräparate versteckt, die es zu entdecken galt. Natürlich durfte auch die Hundearbeit nicht fehlen. So zeigte Willi Mösers Deutsch-Drahthaar-Hündin Inka zum Abschluss des Ausfluges ihr Können. Als Belohnung gab es für Inka nicht nur Leckerlies, sondern auch ausgiebige Streicheleinheiten der Kinder.

Plattdüütsch sprechen leider nicht mehr allzu viele junge Leute. Damit das in Zukunft anders wird, gibt es viele Programme, die die regionale Sprache fördern. Eines davon ist der „Plattdüütsch Lääswettstriet“, bei dem vor einiger Zeit die Sandhatterin Mia Marie Mausolf, Clara Meyer-Nicolaus aus Wildeshausen und Andrea Grashorn aus Neerstedt erfolgreich waren. Mia Marie Mausolf wurde Niedersachsen-Siegerin ihrer Altersklasse. Andrea Grashorn landete auf Platz zwei und Clara Meyer-Nicolaus wurde Vierte.
Die drei Mädchen stellten jetzt der Klasse 7b des Gymnasiums Wildeshausen zusammen mit Johann Strudthoff, dem Organisator des Lesewettbewerbs, ein Video-Portal des Landkreises vor.
In den Videos sieht man die besten Vorleser bei einem Auftritt im Wildeshauser Kreishaus. Aus der 7b verstehen immerhin 16 von 25 Kinder Plattdeutsch – snacken trauen sie sich allerdings (noch) nicht vor großem Publikum. Aber wer weiß, was noch wird...


Sehen Sie die Videos unter   http://www.landkreis-oldenburg.de/2109.html 
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