In der Freien Humanistischen Schule in Huntlosen gibt es seit Anfang des Jahres eine neue Attraktion. Dank einer Zuwendung der VR Bank Oldenburg Land West in Höhe von 1200 Euro konnte sich die Schule die „Techniktürme“ kaufen, die insgesamt 4700 Euro gekostet haben. „Es gibt verschiedene Türme, wir haben die für die Grundschule“, erklärt Leiterin Katharina Krebs. Es ist ein rosafarbener Schrank mit einem hohen Turm und zwei kleinen Türmen. Darin sind viele verschiedene Lernmittel für die Naturwissenschaft und Technik. Zwei Mal die Woche bietet die Schule den Kindern die Möglichkeit, die Angebote der Technik-Türme zu entdecken. Dabei lernen die Kleinen den Magnetismus kennen, errichten kleine Mauern oder stellen selbst Seife her, wie es jetzt Remus, Norwin, Nala, Carlotta und Luna mit der Lernbegleiterin Emilie Thoma gemacht haben.
Vom 6. August bis 13. April nahmen 19 Männer und Frauen mit Migrationshintergrund an einem Integrationskurs der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB) Großenkneten im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn teil. Ziel war es, die deutsche Sprache zu lernen. Die Teilnehmer kamen unter anderem aus Afghanistan, Irak, Syrien, Libanon und Rumänien. Vier Mal die Woche, jeweils fünf Stunden, unterrichtete sie die Sprachleiterin Yegane Yildirim. „Insgesamt dauerte der Kurs 600 Stunden.“ Hinzu kam ein Orientierungskurs, der noch einmal 100 Stunden in Anspruch nahm. Hier ging es darum, Allgemeinwissen über Deutschland zu erlernen und was es heißt, in Deutschland zu leben. Von den 19 Teilnehmern haben acht den Kurs bestanden. Am Mittwochvormittag trafen sich die Kursteilnehmer, die Sprachleiterin, die stellvertretende Regionalleiterin des LEB, Dagmar Scheuerer, und Großenknetens Bürgermeister Thorsten Schmidtke im Dorfgemeinschaftshaus Ahlhorn zu einem gemeinsamen Frühstück. Davor übergab der Bürgermeister den Teilnehmern die Zertifikate der LEB für die Teilnahme an dem Sprachkurs.
Der Karl-Pabst-Weg in Ahlhorn ist ein beliebter Verbindungsweg zwischen der Zeppelinstraße und der Katharinenstraße. Doch gut in Schuss ist er nicht, wie die SPD-Ratsfraktion der Gemeinde Großenkneten meint: „Es ist Wurzelwerk auf dem Weg, und er ist sehr uneben“, sagt Kerstin Johannes, Fraktionsvorsitzende. Dies sei gerade für Ältere und Kinder gefährlich. Der Weg muss daher ständig vom Bauhof der Gemeinde mit einfachen Mitteln wie Schotter aufgebessert werden. Ebenfalls ist der Weg nur vereinzelt beleuchtet. „Das Sicherheitsgefühl ist in der Nacht nicht da“, fügt Johannes hinzu. Aufgrund der Bedeutung des Verbindungsweges halte die SPD eine grundlegende Sanierung für sinnvoll und angebracht.
Die SPD-Fraktion kann sich eine Sanierung in Form einer wassergebundenen Wegedecke nach dem Beispiel des Bürgerparks in Großenkneten vorstellen. „Wir wollen es bewusst nicht gepflastert haben, um nicht noch mehr zu versiegeln“, so Johannes. Eventuell könnten auch vereinzelt Sträucher zurückgeschnitten werden. Zudem solle der Weg unbedingt beleuchtet werden.
Die SPD-Fraktion beantragt, den Beschluss über die Sanierung des Karl-Pabst-Weges und die Bereitstellung der Haushaltsmittel für das Haushaltsjahr 2020 vorzusehen. Die Gemeinde wird die Sanierung selbst bezahlen müssen, eine Finanzierung über das Städtebauförderungsprogramm ist nicht möglich.
