Kirchhatten - Das neue Tennisheim am Osterkamp in Kirchhatten ist eine Investition in die Zukunft. Anlässlich der offiziellen Einweihung hat der Abteilungsleiter der TSG Hatten-Sandkrug, Christian Seidl, daran erinnert, dass aktuell die Hälfte der insgesamt 170 Mitglieder Kinder und Jugendliche seien. „Wir haben etwas geschaffen, das den Tennissport und den Verein aufwertet und positiv weit über den Ort Kirchhatten ausstrahlt.“ Im Namen aller Tennisspieler bedankte sich Seidl beim Hauptverein, der Gemeinde Hatten, sowie dem Kreissportbund, die das langjährige Projekt mit finanzieller Hilfe möglich gemacht hatten. Dem Kreis Ehrenamtlicher aus der Tennisabteilung und dem Ort bescheinigte er ein „sensationelles Engagement“.

Zuvor hatte der 1. Vorsitzende der TSG, Ingo Kühling, an die Geschichte des Tennissports in Kirchhatten erinnert. Seit 1976 seien viele Meilensteine erreicht worden. Eine treibende Kraft sei dabei Anton Lührs gewesen, der 18 Jahre lang als Abteilungsleiter die Entwicklung begleitete und sich auch beim Neubau des Tennisheimes stark eingebracht hatte.

Landrat Christian Pundt bescheinigte der TSG, ganze Arbeit geleistet zu haben. Die Protagonisten hätten sich auch durch Rückschläge bei der Suche nach Fördermitteln nicht entmutigen lassen, sondern Kreativität bewiesen. „Wichtig ist auch: Der Charakter der Anlage, dass die Menschen sich hier wohlfühlen können, hat sich nicht geändert.“

Bürgermeister Guido Heinisch sprach von einem „toll gelungenen Bauprojekt“. Der Sport als Anker der Gesellschaft verdiene es, auf diese Weise unterstützt zu werden. „Der Verein hat heute quasi den letzten Matchball verwertet.“

1972 hatte in Kirchhatten die Geschichte des „weißen Sports“ mit 100.000 D-Mark und der Frage, was damit realisiert werden sollte, begonnen.

Werner Fademrecht
Werner Fademrecht Redaktion Hatten