Premiere in der Kampfsportakademie Wildeshausen: Als erster Schüler aus der Riege von Trainer Sascha Henkel erkämpfte sich Anthony Tiemann (ovales Bild, rechts) jetzt den Schwarzgurt und ist damit Träger des 1. Dan. In der fast einstündigen Prüfung vor den Augen von Mahmut Sahin (7. Dan) erreichte Tiemann 90 von 100 möglichen Punkte. „Das war eine sehr starke Leistung“, lobte der erfahrene Prüfer. Tiemann war hinterher nicht nur überglücklich, sondern reichte seinem Trainer die Hand als Zeichen des Dankes, das er ihn vom Weiß- bis zum Schwarzgurt gebracht hatte. Aber auch die weiteren Karatekämpfer zeigten in ihren Prüfungen sehr gute Leistun- gen, was auch Sahin aufgefallen war: „Alle haben sich durch konstantes Training und hohe Disziplin steigern können.“ Erfolgreich waren Jan Malinin, Sergej Malinin, Michael Witko, Dennis Kulmann, Daniel Neumann, Christian Hermann (alle 8. Kup), Neo Wieting, Tanja Tobien, Mirzel Vosteen, Lea Heil (6. Kup), Fynn Meier, Justin Tobien, Selina Tobien (5. Kup), Kevin Brauer, Dimitrij Busch (4. Kup), Lea Schoffers (3. Kup) sowie Kim Hurtmanns und Daniel Witko (2. Kup). Im Kick-Thai-Boxen errangen Niklas Hoppe und Ben Rahn jeweils das Gelbe Abzeichen.
In Oberhof finden derzeit die Deutschen Jugendeinzelmeisterschaften(DEM) im Schach statt. Das Turnier begann mit einer großen Eröffnungsfeier und dem Einzug der Fahnenträger. Mittlerweile ist schon das „Bergfest“ erreicht. Für den SK Wildeshausen sind zwei Spieler am Start: In der U 12 spielt Jari Reuker und in der U 18 S partak Grigorian. Letzterer hat derzeit drei Punkte und liegt auf Rang 18 von 28 Teilnehmern, gestartet ist der Wildeshauser von Platz 15. In den letzten beiden Runden musste Grigorian sich durchweg stärkeren Gegnern geschlagen geben. Reuker ist vom Ranglistenplatz 14 gestartet, verbuchte bis Donnerstagabend sechs Punkte und steht damit auf Platz vier. Nach einer Auftaktniederlage rollte der Wildeshauser mit fünf Siegen in Folge das Feld von hinten auf. Dabei hatte er sich auch gegen deutlich stärkere Gegner behauptet. Für das weitere Turnier ist die Ausgangslage für Jari Reuker nun denkbar günstig – und noch alle (Medaillen)-Plätze sind in Reichweite.
