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Speicherpumpwerk Havekost Fünf Pumpen verteilen das Trinkwasser in die Region

Die neuen Pumpen zeichnen sich laut dem OOWV-Projektingenieur Lutz Trittin (Bild) durch eine höhere Energieeffizienz aus.

Die neuen Pumpen zeichnen sich laut dem OOWV-Projektingenieur Lutz Trittin (Bild) durch eine höhere Energieeffizienz aus.

Heiko Poppen/OOWV

Havekost - Das Speicherpumpwerk in Havekost – eines von fünf im Verbandsgebiet des Oldenburgisch-Ostfriesischen Wasserverbandes (OOWV) – ist ein wichtiger Schutz für die Wasserversorgung in der Region. Von Havekost aus pumpt der Wasserverband schon seit mehr als 50 Jahren Wasser durch die Leitungen, um die erforderlichen Wassermengen und den Versorgungsdruck zu Spitzenzeiten zu gewährleisten. Dies ist besonders morgens und abends der Fall, wenn die meisten Menschen duschen, die Toilettenspülung benutzen oder auch kochen.

Die beiden großen Speicherbehälter, die jeweils 5000 Kubikmeter Wasser fassen, wurden zwischen 2015 und 2017 komplett neu gebaut, auch die Schieberkammer mit den technischen Einrichtungen. 4,2 Millionen Euro hat sich das der OOWV kosten lassen. Die Speicher ersetzen zwei ältere Bauwerke aus dem Jahr 1967. Sie fallen mit sieben Metern Höhe deutlich flacher aus als die bestehenden Türme mit knapp 24 Metern. Dafür ist der Durchmesser mit 33,8 Metern größer. Einer der ausgedienten Reinwasser-Hochbehälter ist mittlerweile zu einem Revier für Fledermäuse geworden.

Versorgungssicherheit im Blick

Jetzt hat der OOWV weiter in die Versorgungssicherheit investiert: Nach 35 Jahren war es nämlich an der Zeit für einen Austausch der Pumpanlagen: Für die Verteilung des Wassers in zwei Richtungen sorgen nun fünf neue Pumpen an zwei Stationen. Wasser fließt in zwei Richtungen – nach Harpstedt und Großenkneten. Das Wasser kommt aus den beiden Trinkwasserspeichern, die sich direkt neben der Pumpenhalle befinden. Sie werden gespeist durch das Wasserwerk Wildeshausen. Eine Pumpe schafft rund 170 Kubikmeter pro Stunde. „Sie sind im Vergleich zu den bisherigen Pumpen aus dem Jahr 1987 deutlich energiesparender“, sagt OOWV-Projektingenieur Lutz Trittin.

Steter Wasserverbrauch 

„Durch den steten Verbrauch verbleibt das Wasser höchstens zwei Tage in den Speichern. Während dieser Zeit ist es ständig in Bewegung, was einer Keimbildung vorbeugt“, erläutert Hartwig Hillen, der als Leiter der OOWV-Wasserwerke Wildeshausen und Harpstedt für dieses Speicherpumpwerk verantwortlich ist.

Ganz abgeschlossen ist die Modernisierung des Standorts an der Wildeshauser Landstraße immer noch nicht. 2023 wird das Notstrom-Aggregat erneuert. Für die aktuelle Baumaßnahme hat der OOWV rund 700.000 Euro investiert.

Thorsten Konkel
Thorsten Konkel Redaktion Ganderkesee
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