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Von der Herrlichkeit an die Daimlerstraße Polizeikommissariat Wildeshausen zieht in neue Räumlichkeiten um

Imke Harms
Die letzten Kartons gepackt: Kommissariatsleiterin Gerke Stüven (von rechts) sowie ihre Kolleginnen und Kollegen Detlev Buschenlange, Ronja Weser und Irmtraut Kastendiek haben die Gebäude an der Herrlichkeit endgültig verlassen.

Die letzten Kartons gepackt: Kommissariatsleiterin Gerke Stüven (von rechts) sowie ihre Kolleginnen und Kollegen Detlev Buschenlange, Ronja Weser und Irmtraut Kastendiek haben die Gebäude an der Herrlichkeit endgültig verlassen.

Hergen Schelling

Wildeshausen - 30 Jahre lang dauerte das Projekt „Neuer Standort für die Polizeidienststelle“ in Wildeshausen. Aber im Juli 2021 wurde es erfolgreich abgeschlossen mit einer Feierstunde am neuen Standort an der Daimlerstraße, an der auch der Präsident der Polizeidirektion Oldenburg, Johann Kühme, Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius, Erster Kreisrat Christian Wolf sowie Wildeshausens Bürgermeister Jens Kuraschinski teilnahmen.

Der Umbau hatte beinahe drei Jahre gedauert, dann konnten die 94 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Polizeikommissariats Wildeshausen, aus den Gebäuden an der Herrlichkeit in die neuen Räumlichkeiten umziehen. Der ehemals für ein Softwareunternehmen angelegte Gebäudekomplex aus den Jahren 2002 und 2004 wurde vom Land Niedersachsen im Jahr 2016 erworben, um für die Belange der Wildeshauser Polizei umgebaut zu werden.

Erhöhte Kosten

Was lange währt – wird also endlich gut. Aber auch teuer: Einen Blick auf die Kosten warf damals Alexandra Busch-Maaß, die Leiterin des Staatlichen Baumanagements Ems-Weser. „Statt 1,3 Millionen Euro sind zuletzt rund 3,1 Millionen Euro herausgekommen. Aber wir können heute sagen: Wir haben es richtig gemacht und alles von Grund auf angepackt.“

Viel erneuert

Erneuert wurden Wand- und Bodenbeläge, Elektrik und die Heizungsanlage – auch ein komplett neuer Anbau steht jetzt auf dem Gelände. Der Außenbereich wurde um ein Werkstattgebäude samt Garagen und eine Carportanlage erweitert. Und zu guter Letzt: Auch die Fassade wurde saniert und erhielt einen neuen Anstrich.

Gebäude verkauft

Derweil wurden die drei denkmalgeschützten Gebäude an der Herrlichkeit und ein Haus an der Heemstraße verkauft. Jetzt muss der Landtag in Hannover noch zustimmen, weil es sich um Immobilien des Landes handelt. Jede neue Nutzung muss aber von der Stadt Wildeshausen, die das Planungsrecht hat, genehmigt werden.

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