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Verein für ganzheitliches Lernen in Prinzhöfte Wie die neue Scheune künftig genutzt werden soll

Tamino Büttner
Das Scheunenteam (hinten, von links): Lisa Lunk, Tanja Rust, Dominik Meyer, Wiebke Mestemacher, Myriam Kentrup, Rebbecca Melloh, Sabina Dalg-Vinken sowie (vorne, von links): Anneke Stuijt, Christina Lambertz, Birgit Blocksdorff und Ruth Große-Wilde

Das Scheunenteam (hinten, von links): Lisa Lunk, Tanja Rust, Dominik Meyer, Wiebke Mestemacher, Myriam Kentrup, Rebbecca Melloh, Sabina Dalg-Vinken sowie (vorne, von links): Anneke Stuijt, Christina Lambertz, Birgit Blocksdorff und Ruth Große-Wilde

Tamino Büttner

Prinzhöfte - Die Idee einer neuen ökologischen Bildungs- und Begegnungsstätte in Prinzhöfte geht bereits auf das Jahr 2015 zurück. Am Samstag eröffnete der Verein für ganzheitliches Lernen und ökologische Fragen die neue „Scheune“. Bis dahin bewegten die Vereinsmitglieder viele Herausforderungen. „Die Corona-Pandemie hat unser gesamtes Projekt zum Wackeln gebracht“, blickte die Vorsitzende Sabina Dalg-Vinken zurück: „Schlussendlich hat sich eine knappe Mehrheit für den Bau entschieden“.

Vielfältige Zwecke

Die alte Scheune war über 200 Jahre alt und so war es für die Vereinsmitglieder nur eine Frage der Zeit, was mit dem Fachwerkbau passieren sollte. Das neue Gebäude bietet zwei Seminarräume mit 70 Quadratmetern im Obergeschoss und 40 Quadratmetern im Erdgeschoss. „Den Bau haben wir ökologisch umgesetzt“, berichtete Dalg-Vinken. Das Bildungshaus ist für vielfältige Zwecke gedacht. So können die Tagungsräume gebucht, kulturelle Veranstaltungen abgehalten und Runde Tische zum Natur- und Klimaschutz gebildet werden. Weiterhin wird die Scheune als Praxislernort für das Thema Permakultur dienen und eine Kontaktstelle für die Netzwerkarbeit sein.

Vom Landkreis Oldenburg hat Norbert Hamann das Projekt seit Anfang an begleitet. Er konnte sich noch genau an den ersten Kontakt erinnern: „Wir haben uns im Rahmen eines Ortstermins am letzten Arbeitstag im Jahr 2015 getroffen, um die ersten Ideen miteinander zu besprechen“.

Über die europäischen Leader-Mittel sind dem Projekt 100 000 Euro zugegangen. Ein Viertel der gesamten Zuwendung ist dabei von anderen Fördermittelgebern zu erbringen. So hat das Land Niedersachsen weitere 10 000 Euro und die Samtgemeinde Harpstedt sowie die Gemeinde Prinzhöfte jeweils 7500 Euro dazugegeben. Die gesamten Kosten werden sich auf 550 000 Euro belaufen.

Konzept ausarbeiten

Nach der Eröffnung wird der Verein nun das Nutzungskonzept weiter ausarbeiten und die Räume nach und nach einrichten. „Die Küche soll Ende des Monats kommen“, drückte die Vorsitzende Dalg-Vinken die Daumen. Für die fehlende Wärmepumpe hingegen ist auch nach eineinhalb Jahren nach der Bestellung kein Liefertermin bekannt.

Momentan heizen die Prinzhöfter ihr neues Bildungshaus mit zwei Holzöfen, die sie gebraucht erworben haben.

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