Wildeshausen - Gerade erst war es vom ehemaligen Ratsherr Günter Meyer im Namen der Zwischenbrücker Bürger gefordert worden, jetzt hat sich auch der Verwaltungsausschuss (VA) der Stadt Wildeshausen dafür ausgesprochen: Die Höchstgeschwindigkeit in Zwischenbrücken wird von 30 auf 20 Stundenkilometer begrenzt.

Auch die Gruppe Grüne/Linke im Wildeshauser Stadtrat machte in einem Antrag auf die „verbesserungsbedürftige Situation des Radverkehrs“ aufmerksam und forderte, dass diese im Stadtentwicklungsausschuss diskutiert wird. Dabei nannte sie auch die prekäre Situation an der Kaiserstraße, Wittekindstraße und in Zwischenbrücken. Zu einer konkreten Beschlussempfehlung kam es im Ausschuss jedoch nicht.

Um die Situation in Zwischenbrücken zu entschärfen, ließ die Stadtverwaltung vor ein paar Wochen Schilder aufstellen, die das Überholen von Fahrrädern beziehungsweise einspurigen Fahrzeugen verbietet. Beobachtungen sowohl von Anliegern als auch unserer Redaktion zeigten jedoch: Radfahrer werden zum Teil weiterhin überholt, auch weichen die Radfahrer auf den Gehweg aus.

Wenn sie das Schritttempo einhalten, dürfen sie dies auch. Das regeln die Zusatzschilder „Radfahrer frei“. Diese sollen jedoch laut VA-Beschluss – vorbehaltlich einer straßenverkehrsrechtlichen Prüfung – an den Straßen Heemstraße, Huntetor, Zwischenbrücken, Wittekindstraße und Kaiserstraße entfernt werden. Radfahrer dürfen dann also nicht mehr den Gehweg befahren, ausgenommen sind Kinder und deren Begleitpersonen.

Zudem sollen auf den genannten Straßen große Piktogramme aufgetragen werden, um Autofahrer zu sensibilisieren, dass Radfahrer auf gleicher Fahrbahn unterwegs sind.

Verena Sieling
Verena Sieling Redaktion Wildeshausen