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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Vogelhaus für die Feuerwehr

28.11.2017

Den vierten Platz sicherten sich Leandro Büttcher, Jamie Janzen und Daniel Yanyore Stark aus dem 6. Jahrgang des Gymnasiums Wildeshausen beim Wettbewerb „Solar-Cup“ in Oldenburg. „Erfreulich an diesem Ergebnis ist, dass die Rennzeit des Solarmobils auf der 20 Meter langen Fahrbahn durch intensive Arbeit von zehn Sekunden auf sechs Sekunden reduziert werden konnte“, teilte das Gymnasium mit. So sei es gelungen, zum Teil besser platzierte Konkurrenten des Bundesfinales auf die Plätze zu verweisen. Erstmals nahmen auch Fünftklässler des Gymnasiums an einem „Solar-Cup“ teil. Ella Vianden und Alina Kumas belegten am Ende den 10. Platz. Für Matti Evers Solarmobil endete der Wettbewerb im Stechen um einen Platz in der Runde der letzten zwölf Fahrzeuge. Allerdings konnte sich das Solarmobil wegen eines technischen Defekts nicht durchsetzen und schied aus.

Die Feier zur Einweihung des Wildeshauser Feuerwehrhauses am Wochenende war auch ein Stelldichein der Feuerwehrspitzen aus dem Landkreis: Neben Kreisbrandmeister Andreas Tangemann und seinem 1. Stellvertreter Frank Hattendorf wurden diverse Orts- und Gemeindbrandmeister, Stellvertreter und Funktionsträger gesehen. Auch der ehemalige Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Peter Sparkuhl, war gekommen. Ganderkesees Ehrengemeindebrandmeister Horst-Dieter Meyer, begleitet von Gemeindebrandmeister Bernd Lembke, gehörte zu den ersten, die die Umkleideräume inspizierten. Ins Staunen geriet auch Enno Lankenau vom THV-Ortsverband Wardenburg. Wildeshausens Stadtbrandmeister Helmut Müller und Ortsbrandmeister Hermann Cordes konnten an dem Abend diverse Geschenke entgegennehmen. Ein kurioses hatten die Vertreter der Dötlinger Wehren mitgebracht: ein Vogelhäuschen in Rot und Blau. Dafür soll nun ein Platz gesucht werden.

Die erst in diesem Jahr gegründete Ortsgruppe des Nabu (Naturschutzbund) in Wildeshausen hat mit Unterstützung der Volksbank Wildeshauser Geest eine Spendenaktion zur Finanzierung von Insekten-Nisthilfen ins Leben gerufen. Weiterer Partner bei dem Projekt ist die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde. Die Kästen sollen als Unterschlupfmöglichkeiten für Wildbienen, Wespen, Hummeln und andere Insekten dienen. Der Nabu und die Volksbank informierten am Montag. Das Kreditinstitut stellt die Internetseite zum Crowdfunding zur Verfügung, über die das Projekt realisiert werden soll. Beim Crowdfunding spenden viele Menschen Geldbeträge, bis die Zielsumme erreicht ist. Im Fall der drei geplanten Insekten-Nisthilfen des Nabu sind 1500 Euro notwendig. Aktuell sind rund 360 Euro zusammengekommen. Noch bis Ende Januar 2018 ist Zeit. Jeder eingegangene Geldbetrag wird von der Volksbank verdoppelt. „Von den 1500 Euro wollen wir die Materialkosten decken. Um die Kästen sollen Flächen für Blühpflanzen entstehen“, sagte Wolfgang Pohl vom Nabu. Insgesamt sollen drei große Kästen im Bibelgarten bei der Alexanderkirche sowie auf den Grundstücken der Kindergärten „Sternschnuppe“ und „Schatzinsel“ entstehen. Gerade Kinder lernten so umweltbewusstes Handeln. Marianne Steinkamp vom Nabu Dötlingen betonte, dass es in diesem Jahre 75 Prozent weniger Biomasse an Insekten gäbe als noch vor einigen Jahren. „Insekten sind die Nahrungsgrundlage für viele Vögel, wie zum Beispiel dem Sperling.“ Die Nisthilfen sollen einen Beitrag gegen das Insektensterben leisten. Ferner sollen sie Bürger dazu anregen, ihre Gärten natürlicher zu gestalten. „Es dauert aber schon ein bis zwei Jahre bis sich genügend Insekten in den Nisthilfen angesammelt haben“, sagte Pohl. Pastor Markus Löwe bezeichnete Insekten als wichtige Grundlage der Natur. Der Mensch habe den Auftrag, die Schöpfung zu bewahren.

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