Jede Menge Bücher hat Peter Gebhardt aus der Gilde-Buchhandlung am Montag in die Holbeinschule mitgebracht und damit die Lesewoche eingeläutet. Von Sachbüchern, über Lernbücher bis hin zu typischen Kinderbüchern – 150 verschiedene Exemplare stehen noch bis Donnerstag den Kindern zum Blättern und Schmökern zur Verfügung. „Mit der Aktion sollen Kinder angesprochen werden, die sonst wenig Zugang zum Lesen haben“, erklärt der Buchhändler. Auch Rektorin Anja Lösch freute sich über die vielen Bücher, die noch bis Donnerstag in der Aula der Holbeinschule ausgestellt sind: „Die Kinder aller zehn Klassen bekommen die Möglichkeit, in den Büchern zu blättern.“ Eine der ersten Klassen war die Eingangsstufe Gelb. Zusammen mit Klassenlehrerin Sabrina Gleißner freuten sich die Leseratten auf die Bücher und auf Vanessa Jaschinski von der Gilde-Buchhandlung, die an diesem Mittwoch vorliest.

Die Handynutzung war in diesem Gottesdienst nicht nur erlaubt, sondern sogar gewünscht: „Alex 18.30 – der junge Gottesdienst“ der evangelischen Jugend Wildeshausen stand dieses Mal unter dem Motto „Herzblatt“. Zehn Jugendliche hatten sich mit dem Thema auseinandergesetzt und die legendäre TV-Sendung aufleben lassen. Im Gottesdienst mussten die Besucher zweimal ihre Handy nutzen, um in Form eines Herzblatt-Jokers über „Jonas Herzblatt“ zu entscheiden. Auch in dem Bereich „stille Zeit“ wurde online festgelegt: „Was ist mir an meinem Freund, meiner Freundin wichtig“. Die Alex-Haus-Band unter der Leitung von Diakon J ohannes Kretzschmar-Strömer und der Jugendchor unter der Leitung von Kantor Ralf Grössler waren für die Musik zuständig.

Die Beat & Brassband Wildeshausen kam für ihr alljährliches Trainingswochenende in der Grundschule Drentwede zusammen. Mit Unterstützung von Mark Gjaltema, der unter anderem als Drummajor bei der Showband „Spirit of 52“ in Rastede tätig ist, erarbeiteten die Bläser das Stück „Land of make believe“. Dieses Stück hat der Verein schon lange im Repertoire, jedoch musste es durch die Neuanschaffungen des Sousafones und Mellophones erneut aufgearbeitet werden. Auch für die Percussion gab es einen Gastausbilder: Jan-Ole Meyerdierks spielt als Snare-Drummer bei der Showband „Spirit of 52“. Weiterhin ist er Ausbilder bei „Beatz from the Basement“. Durch sein Können half er den Trommlern, die das Stück bei künftigen Auftritten präsentieren werden.

Zehn Frauen aus dem Kreis „Aktive Bäuerinnen“ brauchen ihre Männer nicht mehr fragen, wenn sie Feuerholz benötigen. Sie nahmen an einem Motorsägenlehrgang teil, der nur für diese Teilnehmergruppe von der Forst GmbH Oldenburger Land angeboten wurde, erklärt Thea Oltmann vom Kreislandfrauenverband Oldenburg. Zunächst wurden im theoretischen Teil Unfallverhütungsvorschriften besprochen. Weiterhin stand die Erläuterung der Motorsäge und ihrer Sicherheitseinrichtungen auf dem Programm. Nachmittags ging es an den praktischen Motorsägeneinsatz. Mit Schnittschutzhosen, Schutzhelm mit Gesichts- und Gehörschutz, Sicherheitsschuhen und Handschuhen ausgestattet, wurden praktische Übungen durchgeführt. Jede Frau fällte mindestens einen Baum. Stolz erhielten die Damen ihre Bescheinigung über den abgeschlossenen Lehrgang. Jetzt können sie die Motorsäge benutzen und dabei ihre Kreativität an Holz ausprobieren.

Die Arbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten um Caroline Stroot (Hatten) im Landkreis Oldenburg hat den internationalen Frauentag wieder für eine Frauen-Kultur-Tour genutzt. Knapp 100 Frauen aus dem Landkreis trafen sich am Krandel in Wildeshausen, um in zwei Bussen nach Jever zu fahren. Auf den Spuren von Fräulein Maria von Jever, die als unverheiratete Landesherrin im 16. Jahrhundert dafür sorgte, dass dem Flecken Jever die Stadtrechte verliehen wurden und die Eigenständigkeit des Jeverlandes durch eine geschickte Politik ausgebaut wurde, ging es zu Fuß durch die Stadt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen ging es für die Reisenden in die bekannte Jever-Brauerei. Im Brauerei-Museum informierten sich die Frauen, wie bereits vor langer Zeit nur im Winter aus Wasser, Malz, Hopfen und Hefe in körperlicher Schwerstarbeit Bier gebraut und abgefüllt wurde. Gut, dass die Bierproduktion heute ganzjährig funktioniert, waren sich die Damen einig.

Erstmals nahm die BBS Wildeshausen mit sieben Schülern am plattdeutschen Lesewettbewerb an den Berufsbildenden Schulen des Landkreises Oldenburg teil. Den ersten Platz sicherte sich Hendrik Ötken (Hude). Michael Kinzel (Ahlhorn) und Matthäus Schilling-Schirmer (Wildeshausen) folgten auf den weiteren Plätzen. „Die Schüler waren mit Begeisterung und Ausdauer dabei“, freute sich Dette Zingler, Plattdeutschdozentin an den BBS Wildeshausen, die die Leitung des Wettbewerbes übernahm. Als Jurymitglieder entschieden Christa Plate, Friedrich Ahlers und Werner Knoll über den ersten Sieger der BBS Wildeshausen.