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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Von der Scheune eilig in die Kirche

14.12.2010

Wer am Sonntagnachmittag alle in der Gemeinde Ganderkesee veranstalteten Konzerte besuchen wollte, der hätte sich „klonen“ lassen müssen – denn die Termine überlappten sich. Einer, der sich da ganz schön sputete, war Siegward Giese. Mit Urkunden im Gepäck war der Vorsitzende des Sängerkreises Delmenhorst/Oldenburg-Land zum Konzert des Gemischten Chores Falkenburg in die Scheune des Lutherstiftes gekommen. Dort bat er drei (völlig überraschte) Frauen zur Ehrung nach vorn: Heike Baur erhielt die Silberne Nadel für ihre mittlerweile zehnjährige Vorstandstätigkeit (fünf Jahre beim Sängerkreis, fünf beim Falkenburger Chor), Ingrid Richter und Heike Stubbe bekamen Bronze für zehn Jahre aktives Singen. Kaum hatte Giese die Nadeln überreicht, war er auch schon wieder verschwunden – denn nur Minuten später wollte er als aktiver Gantersänger beim Konzert in der Cyprian- und Corneliuskirche mitwirken.

Drei Frauen wurden am Sonntag auch in Bookholzberg nach vorn gebeten. Maja Winkelseth, Melanie Janzen und Marion Schnare räumten beim dortigen Weihnachtsmarkt die ersten drei Preise ab – einen Reisegutschein über 200 Euro, einen Handrasenmäher und eine Holzbank. Unter den insgesamt 150 Preisträgern sei aber auch die Männerwelt vertreten gewesen, versicherten die Veranstalter – und verwiesen auf die Gewinner der nächsten Preise, Thomas Seipel und Malte Jung, beide Bookholzberg.

Gut besucht war am Wochenende die Adventsfeier des AWo-Ortsvereins Ganderkesee in der Begegnungsstätte am Brüninger Weg. Etwa 50 Gäste lauschten den Flötenklängen einer Gruppe der Musikschule Strings um Martina Keiser und amüsierten sich über einen Sketch von Renate Tesch und Peter Haun. Horst Berger hatte sein Akkordeon mitgebracht. Als nächste Veranstaltung der AWo kündigte Vorsitzende Heide Heidmann eine (ausgebuchte) Fahrt nach Leer für Sonntag, 19. Dezember, an. In der Ostfriesenstadt werde man in eine Teestube am Hafen einkehren und einen beschaulichen Weihnachtsmarkt besuchen. Mehr wollte die AWo-Vorsitzende noch nicht verraten, die derzeit für 2011 plant: „Wir stellen gerade das neue Programm zusammen.“

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Auch in der Gaststätte „Zur Linde“ von Olaf Sievers wurde es am Wochenende weihnachtlich. Der TSV Grüppenbühren-Bookhorn veranstaltete dort seine Weihnachtsfeier. Der Kindergarten „Hummelburg“ präsentierte Lieder zum Advent und Gedichte, teilweise auf Plattdeutsch. Beim Lied „Oh du fröhliche“ stimmten alle Gäste mit ein. Für viel Spaß sorgte der Auftritt des Musik- und Zauberclowns Stefan Riesenzwerg. Er zauberte aus kleinen Münzen große Geldstücke und führte unter anderem Tricks mit einem Diabolo vor.

Lieder und Geschichten zählten zum Programm der Weihnachtsfeier des Sozialverbandes Deutschland, Ortsverband Ganderkesee (SoVD), im „Oldenburger Hof“. Bürgermeisterin Alice Gerken-Klaas und ihre Stellvertreterin Christel Zießler gaben Platt- und Hochdeutsches zum Besten. Rund 90 Mitglieder waren gekommen, 16 von ihnen wurden von der Bürgermeisterin sowie dem Vorsitzenden Gerold Porth und dem Kreisvorsitzenden Hans Sperveslage für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet. Zehn Jahre dabei sind Elisabeth Benesh, Elise Fischer, Sabine Martin, Wilfried Niehaus sowie Uwe Hausmann, Rita Kröger, Rolf Logemann, Ingrid Rehbock, Uwe Schmedemann und Rita Wessels (Letztgenannte wurden in Abwesenheit geehrt). Bereits seit 25 Jahren halten Alwine Behrends, Heinz Klattenhoff und Anita Raber dem Sozialverband die Treue. Schon 55 Jahre dabei ist Heinrich Sanders. Nicht kommen konnten Irmgard Beuke und Minna Bädeker, die seit 60 Jahren dem SoVD angehören.

Aller Ehren wert war die Aktion von Wilm Denker, Inhaber des Schuhhauses Denker. Er musste mit einem „Motoroll-Fahrrad“ den Schlutterberg herunterfahren (ovales Bild). Zu seinem 40. Geburtstag hatte er dieses Geschenk von der Familie Schwarting erhalten. Reiner und Hans-Jürgen Schwarting hatten das Gefährt in Eigenarbeit angefertigt. Auf seiner Tour wurde Denker von vielen Ganderkeseern aus Vereinen, denen er angehört, sowie Nachbarn, Bekannten und Freunden begleitet. Reiner Schwarting: „Wilm hatte in seinen Geburtstag reingefeiert. Wir, die Crazy Schwartings, hatten ihm das Gefährt ohne Motor gebaut und auf der Feier übergeben. Wir haben ihm gesagt, dass er das erst mit 40 benutzen darf. Darum musste er am nächsten Tag vom höchsten Punkt des Schlutterberges in Richtung Heimat fahren.“

Da hatten es 200 Kunden der Volksbank Bookholzberg-Lemwerder schon leichter – sie konnten sich fahren lassen. Das Geldinstitut hatte nämlich am Sonnabend zu einem Besuch des Braunschweiger Weihnachtsmarktes eingeladen. Mit vier Bussen wurde zur Stadt Heinrichs des Löwen gestartet. Vor Ort habe man etwas Pech mit dem Wetter gehabt, „da wir den einen oder anderen Regenschauer über uns ergehen lassen mussten“, berichtet Kundenberaterin Kirsten König. Doch das habe der guten Laune keinen Abbruch getan. Der Markt am Braunschweiger Dom habe allen sehr gut gefallen. In kleinen Gassen habe man gestöbert, auch seien Weihnachtsgeschenke eingekauft worden. Mit müden Füßen ging’s dann gegen 17.30 Uhr zurück in Richtung Bookholzberg.

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