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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Von Holz und Heimat

03.08.2013

Auf Hochtouren laufen derzeit die Vorbereitungen für das Sommerfest des Heimat- und Ortsvereins Elmeloh-Almsloh am Freitag, 9. August. Ein Team um den Vorsitzenden Reinhard Siemer brachte in dieser Woche den großen Garten am Dorfgemeinschaftshaus auf Vordermann. Hecken wurden geschnitten, vertrocknete Blumen entfernt und Beete gewässert. Gerade die große überdachte Terrasse lädt beim Sommerfest zum Verweilen ein, betonte Siemer. Zur Unterhaltung spielt am Freitag ab 19 Uhr das Gitarren-Duo „Beetles“ aus Delmenhorst auf. Ellen Poppe und Irmgard Müller führen plattdeutsche Sketche auf. Der Chor des Heimat- und Ortsvereins bereichert den Abend mit ausgefallenen Stücken. Siemer: „Für die Veranstaltung wird kein Eintritt genommen.“ Umso mehr Geld könnten die Gäste für Speisen und Getränke ausgeben.  

Insgesamt 22 Bänke hat der Orts- und Heimatverein Schierbrok-Stenum zur Erholung der Besucher aufgestellt. „Diese müssen natürlich ständig gepflegt und gegebenenfalls erneuert werden“, so Vorsitzender Hans-Jürgen Hespe. In diesem Frühjahr wurde drei schadhafte Bänke aus dem Wald geholt und vornehmlich von Fredo Roselius bei repariert und mit neuem Anstrich versehen. Nun war es endlich soweit, dass sie an ihre angestammten Plätze zurückgebracht werden konnten. Das Einbuddeln der Füße, 80 Zentimeter tief in den harten und steinigen Waldlehmboden, kostete die fleißigen Helfer Fredo Roselius, Heiko Ackermann, Anton Broda und Hans-Jürgen Hespe über einige Stunden viel Schweiß. Als „Lohn“

gab es nach getaner Arbeit beim Einsitzen einer Bank dann ein ersehntes „Helles“.

Kühle Getränke gab es auch bei der Eröffnung der Ausstellung „Erlebnisrei(s)ch“. Die Tischlerei Franz Reisch präsentierte am Freitagvormittag geladenen Gästen eine barrierefreie Musterwohnung in der Grüppenbührener Straße 30 in Ganderkesee. Auf einer Fläche von rund 160 Quadratmetern stellten Ursula und Franz Reisch zahlreiche Hilfsmittel- und Baumaßnahmen vor, die ein langes selbstständiges Leben ermöglichen. Die Besucher durften alles anfassen und ausprobieren. Unter den geladenen Gästen war auch Christel Zießler. Die stellvertretende Bürgermeisterin zeigte sich besonders von dem modernen und praktisch gestalteten Kleiderschrank begeistert. „Die höhenverstellbare Kleiderstange und die Innenbeleuchtung wären auch etwas für mich“, so Zießler. Sie ist sich sicher, dass die Wohnung nicht nur älteren und körperlich eingeschränkten Menschen Anregungen bietet: „Auch junge Leute können das beim Bau schon mit einplanen. Allerdings könnte das dazu führen, dass man dann sehr bequem wird“, sagte die Falkenburgerin schmunzelnd. Erika und Uwe Lisson vom Seniorenbeirat halten die Wohnung ebenfalls für eine gute Möglichkeit, sich vor einem eigenen Umbau zu informieren. „Jeder kann sich einzelne Aspekte nach seinen Bedürfnissen raussuchen“, sagte Erika Lisson. 2005 kamen Reischs auf die Idee, sich mit barrierefreiem Wohnen auseinanderzusetzen. Franz Reisch erlitt in diesem Jahr einen Beinbruch und musste an Gehhilfen gehen. Er stellte fest, dass viele Wohnungen für körperlich eingeschränkte Menschen ungeeignet sind. Daraufhin besuchten Reischs Schulungen zum Thema Barrierefreiheit. 2006 erwarben die Eheleute dann das Grundstück im Ortszentrum und errichteten dort ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen. 2009 feierten sie Richtfest. Die anderen vier Wohnungen sind vermietet. Die Musterwohnung steht fortan auch der Öffentlichkeit für einen Rundgang offen.

Die Eröffnung der Ausstellung nutzten Ursula und Franz Reisch auch um ihrem Mitarbeiter Rolf Heitmann zum 25-jährigen Dienstjubiläum zu gratulieren. Der 48-Jährige Tischlermeister aus Neerstedt ist in der Tischlerei Reisch für die Betreuung der Bremer Kunden zuständig.


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