Frage:
Frau Kopiczynska, Sie waren bei der Verleihung der Europafahne das erste Mal in Hude. Welchen Eindruck haben Sie mit nach Hause genommen?Kopieczynska:
Ich schätze die persönlichen Kontakte sehr. Besuche in den Partnerstädten sind Voraussetzungen, um einander kennen und verstehen zu lernen.Frage:
Wie hat Ihnen Hude gefallen, was hat Sie besonders beeindruckt?Kopiczynska:
Die Landschaft, das Tourismusangebot, das Klima und besonders die Gastfreundschaft gefallen mir sehr. Enorm beeindruckt hat mich, wie sorgsam in Hude mit der Natur umgegangen wird. Bürgermeister Axel Jahnz habe ich gesagt, ich möchte es in zehn Jahren in Nowe Miasto Lubawskie auch so schön haben. In dieser Hinsicht wollen wir noch sehr viel von Hude lernen.Frage:
Wo sehen Sie die Schwerpunkte im Partnerschaftsprogramm für 2009?Kopiczynska:
Unsere Zusammenarbeit hat sich bisher auf den Jugendaustausch konzentriert. Jetzt sollte man die Kooperation auch im Hinblick auf Erwachsene und Familien entwickeln. Wir sollten uns auch mit der älteren Generation beschäftigen und gegenseitig Erfahrungen austauschen.Frage:
Mit Arnage, Kröpelin, Fiume Veneto, Nowe Miasto Lubawskie und Hude sowie Sirnitz und Salcininkai wurde ein europäisches Netzwerk entwickelt. Wo sehen Sie im Hinblick auf sachliche Inhalte noch Möglichkeiten?Kopiczynska:
Wir sollten aus dem schöpfen, was das Beste ist in unseren Ländern und Erfahrungen weitergeben. Es freut mich, dass unsere Partnerstädte uns so gerne an ihren Erfahrungen und Erfolgen teilhaben lassen und vor Fehlern bewahren. In Nowe Miasto Lubawskie bemühen wir uns, den Service für unsere Bürger zu verbessern. Ich bin sicher, der Verwaltungsaustausch mit dem Huder Rathaus wird für uns sehr wertvoll sein.Alina Kopiczynska (Bild) ist seit dem 1. Dezember 2006 Bürgermeisterin von Hudes polnischer Partnerstadt Nowe Miasto. Ihre Erwartungen an die Partnerschaft erläutert sie im Interview.
