HOHENBÖKEN
/SHS –Sorgen sollten uns zum Gebet anregen – das meinte
Gunter Blaschke, Pastor der evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde Bookholzberg, am Sonntagabend in einem Vortrag unter dem Titel „Wohin mit den Sorgen?“ bei der Evangelischen Landeskirchlichen Gemeinschaft im Freizeitheim Hohenböken.Er habe die Erfahrung gemacht, dass Gott Gebete erhöre, sagte Blaschke. Das bedeute zugleich, dass die Menschen sich von ihren Sorgen nicht lähmen lassen sollen. Sie müssten sich aber schon die Frage stellen, wie weit ihr Einfluss reiche. Als „größte Sorgen unserer Zeit“ nannte Blaschke Alter, Pflegebedürftigkeit, Krieg, Arbeitslosigkeit, Einsamkeit, Rente, Aids, Katastrophen, Terrorismus und Sterben. Sorge sei die Angst davor, mit dem, was da käme, nicht zurecht zu kommen. Dabei habe man früher manches, was heute dramatisiert würde, hingenommen.
Blaschke unterschied zwischen überflüssigen und berechtigten Sorgen. Überflüssig sei die Sorge um die Länge unseres Lebens, denn daran könnten wir nichts ändern. Berechtigt sei die Sorge von Eltern darüber, ob ihr Kind eine Lehrstelle bekomme. Angesichts einiger Sorgen könne und solle man ganz konkret etwas tun. Er berichtete von seinem Aupair-Mädchen, das Angst hatte, nachts vom Bahnhof nach Hause zu gehen, und das er mit dem Auto abholte.
Sandra Lammers, ehrenamtliche Mitarbeiterin der Gemeinschaft, wies abschließnd auf weitere Termine im Freizeitheim hin: „Alles dreht sich nur um ihn – Jesus!“ mit Pastor Klaus Pache aus Bremen am kommenden Sonntag um 18 Uhr, „Ähnlichkeiten und Unterschiede von Islam und Christentum“ am 21. August, 18 Uhr, un die Kinderbibelwoche vom 29. August bis zum 1. September.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte Frank Remmers vom Bundescamp 2005 der Pfadfinder in Thüringen berichtet; wie Gott „hilft, leitet und behütet“ habe er gespürt, als bei Windstärke zehn bis elf und Hagel alle Campbesucher unversehrt geblieben seien.
