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Wandertipps fürs Flachland Tolle Wege für Flachlandwanderungen

Monika Kallisch (v.l.), Renate Stümer, Martina Weisensee und Kerstin Sonka von der Touristik-Palette freuen sich über die neu ausgeschilderten „Wilde Geest“-Wanderrouten in Hude.

Monika Kallisch (v.l.), Renate Stümer, Martina Weisensee und Kerstin Sonka von der Touristik-Palette freuen sich über die neu ausgeschilderten „Wilde Geest“-Wanderrouten in Hude.

Klaus Derke

Hude/Wüsting - Warum zum Wandern in die Berge? – Auch das norddeutsche Flachland hat viele tolle Wanderstrecken zu bieten. „Flachlandwandern ist ein neuer Trend“, sagt Martina Weisensee vom der Huder Touristik-Palette. Da kommt die neue Broschüre des Naturparks Wildeshauser Geest mit 20 Wandertipps nach dem Motto „Wilde Geest zu Fuß“ gerade recht. Auch das Team der Huder Touristik-Palette hat zwei Wanderwege ausgearbeitet, die möglichst naturnah sind und etliche Sehenswürdigkeiten streifen. Es sind Rundwanderwege, die mit entsprechenden Schildern „Wilde Geest zu Fuß“ ausgezeichnet sind. Erwandern kann man die Wege in beide Richtungen.

Weg zum Moor

Zum einen ist der „Huder Weg zum Moor“ entsprechend ausgeschildert worden. Der Rundweg hat eine Länge von 14 Kilometern. Startmöglichkeit ist an der Peter-Ustinov-Schule. Es geht am Huder Bach entlang zum Skulpturenufer und weiter Richtung Reiherholz und Friedwald, wo es Überschneidungen mit dem Planeten-Lehrpfad gibt. Das Holler- und Wittemoor ist auf der Route zu finden, die dann wieder zum Huder Bach führt. Die Wanderung ins Moor zur Gagelblüte im Frühling und zur Wollgrasblüte im Herbst sei ein besonders schönes Erlebnis, so die Huder Touristiker.

Deichgrafenweg

Ein weitere ausgeschilderte Route ist der „Deichgrafenweg“. Der 13,2 Kilometer lange Rundweg macht die Wanderer bekannt mit den Schönheiten im Bereich des Holler Siels und des kleinen Hafens Iprump, dabei sollte auch ein Abstecher zur Holler St. Dionysius-Kirche nicht fehlen. Dieser Weg hat seinen empfohlenen Startpunkt am Parkplatz in Oberhausen.

Ein weitere Rundwanderstrecke, die zum größten Teil durch die Gemeinde Ganderkesee führt, ist der „Hasbruch“-Weg. Er ist 13,7 Kilometer lang. Als Startmöglichkeit wird der Dorfplatz Falkenburg vorgeschlagen.

Neue Gemeindekarte

In der Gemeinde Hude gibt es insgesamt zehn Wanderwege, die aber nicht alle beschildert sind. Es sind Rundwege mit Streckenlängen von sechs bis 16 Kilometern, so Kerstin Sonka vom Team der Touristik-Palette. Die Wege finden sich im frisch überarbeiteten großen Gemeindeplan, den es für eine Gebühr von zwei Euro im Büro der Touristik-Palette und im Rathaus gibt. Sehr schön sei zum Beispiel auch der Bereich um den Tweelbäker See oder eine Wanderung am Hemmelsbäker Kanal entlang, so die Touristiker.

Die Broschüre „Wilde Geest zu Fuß“ gibt es unter anderem kostenlos im Büro der Touristik-Palette. Die Wege werden auch als „GPX-Tracks“ angeboten, zur Nutzung mit einer GPS-App. Mehr Infos gibt es dazu auf der Internetseite wildegeest.de.

Klaus Derke
Klaus Derke Redaktion Hude
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