Wardenburg - Verkaufsoffene Sonntage kennen die Wardenburger aus der Vor-Corona-Zeit vom Frühjahrs- oder Herbstmarkt sowie vom Cityfest. In diesem Sommer erproben der Wirtschaftsförderungsverein Wardenburg (WFV) und das Gemeinde Wardenburg Marketingforum (GWMF) erstmals in einer gemeinsamen Aktion den „Langen Freitag“ mit einer Ladenöffnung bis 22 Uhr.
Der lange Einkaufs-Abend in Wardenburg ist Teil der bundesweiten Initiative „Heimat shoppen“ der Industrie- und Handelskammern. Zum Start am Freitag, 10. September, beteiligen sich auch eine Reihe von Wardenburger Geschäften und Betrieben.
30 Schnackbänke
Bereits im Vorfeld arbeiteten WFV und GWMF an einer besonderen Idee. Betriebe konnten eine so genannte Schnackbank ordern, die dann ab dem 10. September, möglichst geschmückt beziehungsweise kreativ gestaltet, vor den Geschäften stehen soll, um bei einer Verschnaufpause ins Gespräch zu kommen. „Wir haben 30 Bänke verkauft, und am Ende hätten es sogar noch mehr sein können“, berichtet Christine Bosse vom Marketingforum. Gefertigt wurden die Bänke von Schülern der Wardenburger IGS mit Unterstützung der Berufsbildenden Schulen Wildeshausen.
Versorgt wurden die teilnehmenden Betriebe zudem mit Werbematerial in Form von Einkaufstüten, Flyern, Plakaten und Aufklebern, das Christine Bosse und Katrin Kruse vom WFV in dieser Woche verteilten.
Falls sich die Corona-Regeln bis zum 10. September nicht verschärfen, sollen auf dem LzO-Parkplatz auch noch einige Imbiss-Gelegenheiten aufgebaut werden sowie Info-Stände von Firmen aus den Wardenburger Gewerbegebieten. Außerdem plant der Wardenburger Faustball-Förderverein einen Bierausschank und den Verkauf von Bratwürsten.
Auch eigene Aktionen
„Darüber hinaus kann sich auch jeder Betrieb eigene Aktionen ausdenken“, betont Christine Bosse. Die Apothekerin wird beispielsweise in ihrem Geschäft eine Fotobox aufstellen, in der Kunden witzige Fotos von sich machen können. Ideal wäre es für die Initiatoren auch, wenn alle Schaufenster passend dekoriert würden.
Christine Bosse und Katrin Kruse hoffen, dass die Inzidenzwerte bis zum 10. September nicht so hoch steigen, dass sie die Umsetzung des Heimatshoppens gefährden.
