Wardenburg - Den letzten Spieltag in der Fußball-Kreisliga hat sich Sören Heeren im Kalender schon einmal markiert. „Da haben wir ein Heimspiel gegen Großenkneten. Ich hoffe, dass es dann für beide Clubs noch um etwas geht und wir vor ausverkauftem Haus spielen“, sagt der Trainer des VfR Wardenburg.
Dritter Tabellenplatz
Nach 18 (von 28) Ligaspielen belegen die Wardenburger mit 43 Punkten den dritten Tabellenplatz und befinden sich damit in Lauerstellung hinter dem Spitzenreiter Harpstedter TB (51 Punkte/20 Spiele) sowie dem Zweitplatzierten TSV Großenkneten (46/19). Da Harpstedt schon zwei Spiele und Großenkneten eine Partie mehr ausgetragen haben, hat der VfR im Titelrennen folglich noch alle Chancen – zumal auch die direkten Duelle gegen diese Clubs ausstehen. „Ich würde uns also noch nicht abschreiben“, sagt Heeren, sieht den Meisterschaftskampf aber auch ein wenig als Lotterie an, die von diversen Faktoren abhänge. Eins glaubt der VfR-Coach sicher: „Es wird auf jeden Fall spannend!“
Höhen und Tiefen
Mit dem bisherigen Abschneiden seiner Mannschaft ist der 33-Jährige überwiegend zufrieden. Vor allem der Saisonstart verlief mit acht Siegen und einem Remis sehr verheißungsvoll. In dieser Zeit lag auch der überzeugende 4:2-Heimerfolg gegen Harpstedt. Doch mit dem 0:4 beim TSV Großenkneten gab es dann im zehnten Spiel die erste Niederlage. Weitere folgten auf eigenem Platz gegen Jahn Delmenhorst durch ein Gegentor in der Nachspielzeit (1:2) sowie gegen Ahlhorn (0:1). „Sicherlich haben wir ein paar unnötige und blöde Punkte liegen gelassen, waren aber dann auch fußballerisch nicht gut“, hält Heeren fest.
Während der gut dreimonatigen Winterpause war für die Wardenburger eine gezielte Vorbereitung schwierig. Zudem war nur ein Testspiel möglich (5:5 gegen TuS Eversten), die zweite geplante Partie gegen den SV Tungeln fiel aus. „Da wir zum Ende der Hinrunde sehr viele Verletze hatten, haben wir bewusst keine Spiele auf Kunstrasen abgemacht“, erklärt Heeren. Dennoch gelang vor anderthalb Wochen der Re-Start in der Liga mit einem 4:1-Erfolg beim VfL Wildeshausen II (VfR-Torschützen: Lukas Menke, Maurice Harr, Lukas Gelnar, Nino Oeltjebruns). „Das Ergebnis war gut, die Art und Weise, wie wir Fußball spielt haben, aber noch nicht“, sagt Heeren.
Gegen Falkenburg
An diesem Sonntag (11 Uhr) geht es für die Wardenburger nun mit dem Heimspiel gegen den TV Falkenburg weiter. Der VfR will sich bei dieser Pflichtaufgabe gegen das Kreisligaschlusslicht warmspielen für das darauf folgende Topspiel in Harpstedt. „Es ist schwer zu sagen, wo wir uns in der Spitzengruppe sehen“, grübelt der VfR-Trainer. „Wir wollen unsere Spiele erfolgreich gestalten und schauen dann von Woche zu Woche. Es wäre schön, wenn wir lange oben dran bleiben.“ Am liebsten natürlich bis zum letzten Spieltag...
