Wildeshausen - Fotos fröhlicher Frackträger kann es in Wildeshausen in diesem Jahr nicht geben – die Corona-Pandemie hat die altehrwürdige Schützengilde im zweiten Jahr in Folge ausgebremst. Grün- und Schwarzröcke, Musiker und Zaungäste: Sie alle müssen an diesem Dienstag nach Pfingsten zuhause bleiben.
Das lässt ihnen womöglich aber ein bisschen Zeit zum Studieren dieser alten Fotos von früheren Gilde-Gruppen – so dass vielleicht wieder ein paar Rätsel der Vergangenheit gelöst werden, vor denen der Wildeshauser Heimatforscher Alfred Panschar seit jeher in seinem riesigen Foto-Archiv steht. Denn viele Menschen auf alten Bildern kennt er zwar selbst oder er konnte sie mit Hilfe von Zeitzeugen identifizieren. Bei den anderen, von denen er die Namen ebenfalls gern wüsste, hofft Panschar wieder auf Unterstützung von NWZ-Leserinnen und -Lesern.
Zweimal hat das schon sehr gut geklappt: Nach der Veröffentlichung einer Aufnahme von einem Gesangsabend bei Wolters anno 1947 und eines Klassenfotos von 1946 stand bei Panschar das Telefon tagelang nicht still. Viele wertvolle Hinweise hat er erhalten.
Mit großer Resonanz rechnet Alfred Panschar auch jetzt wieder. Wer Personen auf diesen Aufnahmen von früheren Gildefesten erkennt, erreicht den Archivar unter
