Wildeshausen - Re-Start geglückt: Nach viereinhalbmonatiger Zwangspause haben die Oberliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen direkt wieder in die Erfolgsspur gefunden. Ihr Auswärtsspiel bei der SG Buxtehude-Altkloster gewannen die Wildeshauser 3:1 (25:15, 25:14, 17:24, 25:23).

„Vor allem in den ersten beiden Sätzen war es eine überzeugende Leistung von uns“, berichtete Wildeshausens Co-Trainer Frank Gravel. Sein Team ließ den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen, entschärfte viele Bälle in der Abwehr und war im Angriff immer wieder erfolgreich. Routinier Andreas Fortmann machte seine Sache gut auf der für ihn ungewohnten Mittelblockposition, da hier Marek von der Mehden und Conny Kramer fehlten.

Im dritten Satz zeigte Buxtehude deutlich mehr Gegenwehr, und die Wildeshauser Angreifer konnten sich nicht mehr so einfach durchsetzen. Zudem musste der VfL beim Stand von 14:17 nach einem umstrittenen Angriffsball auf Spielertrainer Kuba Brys verzichten, der wegen Meckerns für den Rest des Satzes hinausgestellt wurde. Das führte letztendlich zur Verunsicherung und zum Satzverlust.

Zu Beginn des vierten Durchgangs kehrte Brys wieder zurück. Nach ausgeglichenem Start setzte sich der VfL auf 18:13 ab und hatte bis zum 23:18 alles im Griff. Doch Buxtehude schaffte den Ausgleich. Nervenstark nutzte Wildeshausen dann aber gleich seinen ersten Matchball.

Erst in vier Wochen geht es für den VfL mit Heimspielen gegen den Oldenburger TB II und TV Baden II weiter.

VfL: Kuba Brys, Frank Gravel, Marcel Junel, Paul Schütte, Linh Nguyen, Helge Mildes, Andreas Fortmann, Manuel Meyer