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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg

Wildeshausen will Hunteschule haben

06.02.2018

Wildeshausen Zur Beseitigung der Raumnot an den ihren Grundschulen schlägt die Stadt Wildeshausen dem Landkreis die Rückübertragung der Hunteschule vor. Mit der Mehrheit von 18 Ja-, bei 14-Nein-Stimmen votierte der Stadtrat am Montagabend für einen Antrag aus den Reihen von SPD und Grüne/Piraten. Der geheimen Abstimmung ging eine hitzige Debatte voraus. Zuvor hatte auch der Schulausschuss beraten.

Derzeit ist die Hunteschule eine Förderschule Lernen in Trägerschaft des Landkreises. Manfred Rebensburg (Grüne) legte für die Antragsteller dar, dass die gut 200 Schülerinnen und Schüler der Grundschule St. Peter in die Hunteschule umziehen könnten. Die fünf Klassen der Förderschule sollen dann die St.-Peter-Schule nutzen. Die benachbarte Holbeinschule könnte dort weitere Klassenräume nutzen.

Evelyn Goosmann (SPD) warnte davor, die Entscheidung aufzuschieben. Ein Schulneubau sei nicht zu finanzieren. Das sah auch Kreszentia Flauger (Linke) so. Der Standortwechsel sei für beide Schulen zumutbar. Wolfgang Sasse (CDU) wies auf das bevorstehende Votum des Kreis-Schulausschusses an diesem Dienstag hin, wonach die Förderschule in Wildeshausen bleiben solle. Matthias Kluck (SPD) sagte, bei einem Tausch der Immobilien habe die Stadt noch ausreichend Spielraum, um in die Schulmodernisierung zu investieren.

Den Neubau einer Grundschule mahnte dagegen Rainer Kolloge (UWG) an. Dazu müsse man aber auf das Industrie- und Gewerbegebiet Wildeshausen-West verzichten. Wolfgang Däubler (UWG) meinte, die Kinder benötigten ein Zuhause. Marko Bahr (FDP) sah überhaupt keine Eilbedürftigkeit: „Das ist der Wildeshauser Weg: Wir beschließen und prüfen erst im Nachgang.“

CDU-Ratsherr Jens-Peter Hennken kritisierte die Aussage der Verwaltung, wonach es keine Fördermittel für den Neubau geben würde. Zudem beantragte er, vor der möglichen Übernahme der Hunteschule ein Schadstoffkataster und ein Verkehrsgutachten zu erstellen. Die Anträge wurden ebenso abgelehnt, wie Hennkens Initiative, die Sache wieder an den Fachausschuss zu geben. Viele Eltern und Schüler verfolgten die Sitzung. Kinder hatten sich traurige Gesichter auf die Hände gemalt.

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