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nordwest-zeitung

Burgberg in Wildeshausen Ehrenmal nachts wieder beleuchtet

Wildeshausen - Die UWG-Ratsfraktion Wildeshausen hatte bereits im Oktober vergangenen Jahres beantragt, dass die damals schon über einen längeren Zeitraum defekte Beleuchtung des Ehrenmals auf dem Burgberg wieder in Betrieb genommen und eine zusätzliche Beleuchtung von der Wittekindstraße aus eingerichtet wird. Inzwischen ist vor dem Ehrenmal ein Strahler aufgebaut worden, der das Denkmal in den Nachtstunden vom Stadtpark aus beleuchtet. Ein weiterer Strahler von der Wittekindstraße aus muss noch ausgerichtet werden.

Gespräch mit Bürgern

Anlässlich der neuen Beleuchtung haben sich Mitglieder der UWG-Fraktion jüngst vor Ort mit Wildeshauser Bürgern getroffen, die sich in der Vergangenheit um die Reinigung des Ehrenmals gekümmert und den Antrag auf Wiederinbetriebnahme der Beleuchtung tatkräftig unterstützt hatten. Dabei zeigten sich die Teilnehmer des Treffens sehr erfreut, so die UWG, dass die Stadtverwaltung die Arbeiten nunmehr in Angriff genommen hat und das Ehrenmal zur Nachtzeit wieder sichtbar ist.

„Wenn man jetzt abends vom Park aus auf das Ehrenmal schaut, ist es ein wirklich würdiger Anblick“, meint Susanne Heger, die sich schon seit längerem für den Erhalt der Gedenkstätte engagiert. „Ja, das Ehrenmal wird richtig aufgewertet“, ergänzt Michael Kramer, der an den Reinigungsarbeiten beteiligt war.

Auch UWG-Ratsherr Matthias Kück ist begeistert. „Das sieht im Dunkeln ja fast aus wie ein kleiner Tempel“, stellt er zufrieden fest. „An dem Lampenmast im Park fehlt nur noch ein Kletterschutz, damit der Strahler nicht beschädigt werden kann.“

Optische Aufwertung

Auch der UWG-Fraktionsvorsitzende Rainer Kolloge ist angetan: „Wenn jetzt noch der zweite Lichtmast an der Wittekindstraße kommt, die Strahler richtig ausgerichtet sind und der Burgberg hergerichtet wird, haben wir am Ende auch von der Straße aus einen tollen Beleuchtungseffekt.“

Die UWG hofft, dass mit der neuen Beleuchtung nicht nur eine optische Aufwertung des Denkmals verbunden ist, sondern zugleich erreicht wird, dass die Schmierereien und Verschmutzungen auf dem Burgberg zurückgehen. „Da müssen wir jetzt einmal abwarten, ob es mit dem Licht reicht oder noch weitere Maßnahmen folgen müssen“, gibt sich Ratsherr Kück noch zurückhaltend.

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